Umweltbundesamt fordert Haltbarkeitsdatum für Geräte

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Als Fernseher noch dicke Röhren hatten, wurden sie ausgetauscht, wenn sie kaputt gingen. Heute werden hingegen auch funktionierende, nur wenige Jahre alte Full-HD-Flachbildgeräte gegen neuere Modelle ausgetauscht, um neue Internet-Funktionen oder höhere 4K-Auflösungen nutzen zu können. Und, Hand aufs Herz: Wer von Euch benutzt sein Handy oder Smartphone so lange, bis es wirklich kaputt ist?

Das Umweltbundesamt spielt nun mit dem Gedanken, eine Art Haltbarkeitsdatum auf Geräte aufzubringen. Oder, etwas hakelig im Amtsdeutsch: eine Mindestlebensdauer-Kennzeichnung. Denn: „In den allermeisten Fällen ist das langlebigere Produkt das umweltfreundlichere“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger am Donnerstag .

Aktuell führt die Behörde eine Studie durch. Nach deren Abschluss will sie einen konkreten Vorschlag vorlegen. Wie eine entsprechende Kennzeichnung aussehen könnte, steht noch nicht fest – und auch nicht, ob sie freiwillig oder verpflichtend wäre. Ein konkretes Datum wie bei Obst und Joghurt dürfte für Smartphones oder Waschmaschinen ohnehin unrealistisch sein. Die Hersteller könnten stattdessen angeben, für wie viele Waschladungen eine Maschine ausgelegt ist oder wie lang eine Energiesparlampe brennt, bevor sie den Geist aufgibt.

Die Chefin des Umweltbundesamtes fordert außerdem, Hersteller von Geräten wie Smartphones und „anderer mobiler Elektrogeräte“ zum Einbau von leicht austauschbaren Akkus zu verpflichten . Ihr Vorgänger Jochen Flasbarth forderte schon 2012 ein Verbot fest integrierter Akkus : „Dass das verschleißträchtigste Bauteil nicht einfach ersetzt werden kann, ist grotesk. Das muss man verbieten.“

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