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Trump für Internet-Zensur – Bezos hat die Lösung

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Donald Trump will das Internets zumindest teilweise abschalten – und baut offenbar darauf, dafür von Bill Gates Unterstützung zu erhalten. Amazon-Chef Jeff Bezos hat indes einen anderen Lösungsvorschlag für das Problem.

Wenn ich den Vorwahlkampf in den USA verfolge, dann weiß ich häufig gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Eben jener innere Konflikt hat jetzt neuen Brennstoff bekommen: Donald Trump will mit „Bill Gates und vielen anderen Leuten“ sprechen, um das „Internet in gewissen Bereichen irgendwie abzuschalten“.

Der Grund? Man verlöre ja im Kampf gegen den Terrorismus viele Menschen wegen des bösen Internets. Es ist allerdings unklar, ob Trump das Internet nach dem Vorbild der chinesischen Regierung zensieren möchte oder ob er ein grundsätzliches Verständnis dafür vermissen lässt, wie das Internet funktioniert.

Für erstere Variante spricht, dass Trump anschließend noch anmerkt, dass die Leute dann natürlich aufschreien würden: „Oh, Redefreiheit, Redefreiheit!“. Aber das seien alles dumme Menschen. Au weiha.

Ein ganz anderer Lösungsvorschlag kommt indes von Jeff Bezos. Donald Trump war den Amazon-Chef auf Twitter angegangen, dass sein Unternehmen wie eine Papiertüte in sich zusammenfiele, würde es nur ordentlich Steuern zahlen. Jeff Bezos Antwort? Er reserviert dem Möchtegern-Präsidenten einen Platz in der BlueOrigin-Raket, passend dazu gibt's das mit mehr und mehr amüsanten Tweets beseelte Hashtag #sendDonaldtospace .

Ob es sich bei Bezos Angebot um ein One-Way-Ticket handelt, ist indes nicht überliefert.

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