Tidal: Streaming-Dienst von Jay Z zielt auf Audiophile

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Hinter dem gerade unter anderem in Deutschland gestarteten Hi-Fi-Streaming -Dienst Tidal steht der US-Rapper Jay Z. Für das Projekt konnte er eine Reihe weiterer illustrer Musikpromis gewinnen – beispielsweise Madonna, Kanye West, Rihanna, Alicia Keys und Bands wie Coldplay und Daft Punk. Aber auch seine Frau Beyoncé ließ sich in diesem Fall nicht lumpen.

Tidal sieht sich als gehobener Hi-Fi-Dienst, der Audio im verlustfrei komprimierten FLAC-Format streamt. Das aktuelle, gerade auch in Deutschland gestartete Angebot beinhaltet laut Pressemitteilung mehr als 25 Millionen Songs und mehr als 75.000 Musikvideos. Zusätzlich verspricht Tidal begleitende redaktionelle Inhalte von erfahrenen Musikjournalisten und Experten aus der Industrie. Bislang ist Tidal in den USA, in Kanada, in Großbritanien und 20 weiteren Ländern verfügbar.

Per Web-Player lässt sich Tidal auf PCs und Macs nutzen, für iOS - und Android -Devices gibt es entsprechende Apps. Außerdem unterstützt der Streamingdienst eigenen Aussagen zufolge eine Vielzahl an Netzwerk-Playern und Multiroom-Lösungen wie beispielsweise Sonos, Raumfeld und Denon HEOS.

Der Premiumservice ist mit 19,99 Euro monatlich knapp doppelt so teuer wie die Konkurrenz in Form von Spotify , Google Play Music & Co. Vor Abschluss eines Abos lässt sich Tidal sieben Tage lang für lau ausprobieren . Eine kostenlose werbefinanzierte Version wie manch ein Mitbewerber bietet Tidal nicht.

In Deutschland ersetzt Tidal den bisherigen Streamingdienst WiMP, für dessen Kunden sich unseren Kollegen von heise online zufolge vorerst nichts ändert .

Quelle: Pressemitteilung

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