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Surface für Schulen? Nicht lieferbar.

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Im Juni hat Microsoft Schulen und Bildungseinrichtungen ein fast schon unmoralisches Angebot gemacht: Das hauseigene Tablet Surface gab es für 161 Euro plus Mehrwertsteuer, also für 192 statt 330 Euro. Der Sinn hinter einem besonders guten Angebot für Schüler ist klar: Sie sollen sich möglichst an Microsofts Hard- und Software gewöhnen und diese Produkte dann später in Unternehmen einsetzen. Aber so, wie es in diesem Fall abgelaufen ist, dürfte das Angebot von Microsoft eher für schlechte Erinnerungen sorgen: Noch immer haben die Redmonder nicht alle Geräte ausgeliefert.

Microsoft wurde nach eigenen Angaben von der hohen Anzahl Bestellungen überrascht. Genaue Zahlen nennt das Unternehmen nicht, äußerte aber gegenüber Spiegel Online : Wir haben "mehr Bestellungen aus Deutschland erhalten als aus allen anderen europäischen Ländern zusammen."

In einigen Fällen haben Schulen offenbar die Bestellungen für interessierte Schüler durchgeführt. Privatpersonen konnten das Angebot nicht annehmen. Aufgrund der Lieferverzögerung haben einige Bildungseinrichtungen die Bestellung wieder storniert. Das bereits eingesammelte Geld muss nun wieder verteilt werden.

Microsoft zeigt sich nur eingeschränkt kooperativ. Laut Spiegel Online hat das Unternehmen auf eine von einem Schuldirektor gesetzte Frist nicht reagiert. Erst nach Stornierung der Bestellung meldete sich demnach ein leitender Angestellter des Unternehmens mit der Bitte, den Auftrag nicht zurückzuziehen. Zusätzlichen Rabatt oder Mehrlieferungen sollte es aber trotz der Verzögerung nicht geben. Stattdessen bot das Unternehmen, so der Beitrag weiter, Expertenvorträge vor den Schülern als Ausgleich an.

"Für mich ist das Ganze ein Witz", sagte der betroffene Schuldirektor laut Spiegel Online. "Dann sollen die so eine Aktion gar nicht machen." Microsoft selbst hingegen zieht eine positive Bilanz. Die hohe Anzahl der Bestellungen sei ein Beleg dafür, wie erfolgreich die Kampagne war. Nur wurde das Unternehmen eben vom Erfolg überrascht.

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