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Superphone Ubuntu Edge: Finanzierung fehlgeschlagen!

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Es war ein ambitioniertes Projekt, was die lieben Kollegen von Ubuntu da angegangen sind: Ein eigenes Smartphone namens Edge , mit eigener Hard- und Software. Top-Ausstattung versteht sich, garniert um ein zusätzliches Android- neben dem Ubuntu-Betriebssystem.

Geld wollten die Jungs über die Croudfunding-Plattform Indiegogo einsammeln. 32 Millionen Dollar wären nötig gewesen. Wer mitmachen wollte, konnte sich ein Smartphone für knapp 600 Dollar vorbestellen. Voraussichtlicher Liefertermin: Mai 2014.

Aber das hat sich nun erledigt. Nicht einmal die Hälfte der nötigen Kohle ist zusammengekommen. Zum Ende der Finanzierungskampagne, 30 Tage nach ihrem Start, hatte die Kasse noch ein großes Loch in Höhe von 19 Millionen Dollar. Klingt nach Flop.

Aber obwohl das Projekt nicht realisiert werden kann, ist es dennoch eine Leistung, die Ubuntu da aufs Parkett gezaubert hat: Immerhin 12,8 Millionen Dollar wurden eingenommen; 20.000 Vorbestellungen gab es innerhalb eines Monats. Und damit ist das Edge das erfolgreichste Projekt, das jemals auf Indiegogo lief – und gescheitert ist. Zum Vergleich: Die berühmte Pebble-Smartwatch auf Kickstarter hat "nur" 10,3 Millionen Dollar eingespielt.

Schade eigentlich. So werden wir wohl noch einige Zeit auf technische Daten wie 128 GByte Speicher, Saphierglas, Stereolautsprecher, 4 GByte RAM und so weiter warten müssen. Bei Ubuntu blickt man jedenfalls nach vorne: "Achtet 2014 auf Ubuntu-Smartphones", steht oben auf der Kampagnen-Webseite.

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