So ein Quark? Intel startet direkten Angriff auf ARM

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Derzeit läuft in Kalifornien das Intel Developer Forum, kurz IDF. Seine Hausmesse hat das CPU-Urgestein jetzt zum Anlass genommen, um Quark vorzustellen – allerdings nicht aus Milch, sondern aus Silizium. Bei Quark handelt es sich nämlich um den kleinsten Intel-Kern aller Zeiten: Er ist lediglich ein Fünftel so groß wie ein Atom-Kern und kommt mit einem Zehntel der Energie aus. Das erste auf dem IDF vorgestellte Modell heißt mit vollständigem Namen übrigens Quark X1000.

Wofür ist der Quark jetzt gut? Im Englischen gibt es da gleich einen ganzen Stapel an treffenden Buzzwords, vom "Wearable Computing" bis hin zum "Internet of Things". Auf gut Deutsch: Alles soll miteinander vernetzt werden, und Computer werden nicht nur trag- sondern auch anziehbar, zum Beispiel im Falle von Smartwatches.

Noch interessanter als der neue Rechenkern ist wohl das Geschäftsmodell, das Intel dahinter betreibt. Wie auf der Pressekonferenz bekanntgegeben wurde, ist die Architektur "fully synthesizable" – also komplett synthetisierbar. Das bedeutet, dass Samsung, Apple, Nvidia, Qualcomm & Co. also künftig eigene Mobil-CPUs mit Intel-Quark-Kernen bauen könnten. Das dürfte dem bis dato unangefochtenen Platzhirsch in diesem Segment überhaupt nicht gefallen: ARM dürfte grad ziemlich blöd schauen.

Intel will die ersten Referenzboards, die auf Quark-CPUs setzen, im vierten Quartal ausliefern. Mit etwas Glück könnten wir also schon zur CES im Januar oder zum MWC im Februar des kommenden Jahres die ersten Geräte sehen. Ich bin gespannt, ob Intel damit im Mobil-Geschäft dann endlich mal aus dem Quark kommt. Au Backe, war der flach. *wegduck*

Trotzdem fällt die Quark-Ankündigung zeitlich eng mit einem potentiellen neuen Galaxy-S4 auf Tizen-Basis zusammen. Gut möglich also, dass Tizen und Quark bereits von Anfang an eng aufeinander abgestimmt wurden. Immerhin entwickeln Samsung und Intel gemeinsam am Open-Source-Betriebssystem Tizen.

Quelle: TheVerge

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