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Snowden: „GCHQ kann Euer Smartphone übernehmen“

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Die britische Regierungsbehörde für Nachrichten und Sicherheitsdienst könne über jedes infizierte Smartphone mithören und es gibt wenig, was man dagegen tun kann, sagt Skandalaufdecker Edward Snowden.

Die Techniken werden Smurfs genannt, zu deutsch Schlümpfe. Mit ihnen kann der britische Geheimdienst die Macht über Smartphones erlangen, ohne, dass ihre Besitzer etwas davon mitbekommen, erklärt der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter gegenüber der British Broadcasting Corporation (BBC).

Den Zugang ermöglicht ein verschlüsselter Text, der auf das zuvor infizierte Gerät gesendet wird. Durch den Tunnel habe man Zugriff auf Bilder in der Galerie oder das Mikrofon. Mit der Technik „Dreamy Smurf“ lässt sich das infizierte Telefon sogar einschalten, auch wenn es von seinem Nutzer bereits heruntergefahren wurde. Der „Tracker Smurf“ soll die exakte GPS-Position des Geräts durchgeben – das ist präziser als die Triangulation, die beispielsweise von der deutschen Bundespolizei verwendet werden kann.

Auf Nachfrage des BBC gab es vom GCHQ keinen Kommentar. Man arbeite im Rahmen des Gesetzes, hieß es lediglich.

British Broadcasting CorporationEdward Snowden interview: 'Smartphones can be taken over'

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