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Smartphone-Geschäft: Sony streicht 2100 Stellen

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Laut einem Bericht des Handelsblatts streicht das Unternehmen Sony bis zum Frühjahr 2016 insgesamt 2100 Stellen im Smartphone-Bereich. Bis vor Kurzem war noch die Rede von „nur“ 1000 Stellen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015/2016 würde die Zahl der Beschäftigten von Sony Mobile Communications somit um etwa ein Drittel schrumpfen. Man erhofft sich dadurch Einsparungen in Höhe von 90 Milliarden Yen, das sind umgerechnet knapp 672 Millionen Euro. Mit den geplanten Stellenstreichungen kommen allerdings Kosten in Höhe von 30 Milliarden Yen (ungefähr 224 Millionen Euro) auf den Konzern zu.

Für die letzten neun Monaten des vergangenen Jahres soll Sony Verluste in Höhe von 20,1 Milliarden Yen zu verzeichnen haben, im Gegensatz zu einem Gewinn von 9,9 Milliarden Yen im Jahr zuvor. Vor allem im Smartphone-Bereich hat das Unternehmen zu kämpfen. Für das am 31. März 2015 endende Geschäftsjahr rechnet es mit roten Zahlen in Höhe von 215 Milliarden Yen - im Vorjahr waren es Verluste von 204 Milliarden Yen.

Die Verluste aller Unternehmensbereiche zusammen fallen jedoch geringer aus als prognostiziert: Statt 230 Milliarden Yen rechnet Sony nun mit Verlusten in Höhe von 170 Milliarden Yen. Hierfür dürfte zum Großteil ein geschätzter Gewinn von 178,3 Milliarden Yen zwischen Oktober und Dezember 2014 verantwortlich sein. Dieser beruht laut Sony auf einem günstigen Wechselkurs und Einnahmen aus dem Geschäft mit Bildsensoren und der Playstation.

Um mit seiner Mobilsparte wieder in Pötte zu kommen, will sich Sony dem Handelsblatt zufolge auf Länder wie die USA, Japan oder Frankreich konzentrieren. Dort seien Xperia-Handys trotz der Konkurrenz-Produkte von Apple und Samsung gefragte Smartphones.

Quelle: Handelsblatt

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