Samsung Galaxy K zoom ist da: schlanker(er) Android-Knipser

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Nach zahlreichen Gerüchten in den vergangenen Wochen ist es heute offiziell: das Samsung Galaxy K zoom, der Nachfolger des Galaxy S4 Zoom . Die Koreaner haben Ihr neues Kamera-Galaxy vergangene Nacht im Red Dot Design Museum in Singapur vorgestellt. Und offensichtlich hatten sie ein offenes Ohr für Feedback.

Das Galaxy K zoom sieht nämlich nicht mehr wie eine verkappte Kamera aus, sondern wie ein Smartphone. Es gibt keinen vorstehenden Handgriff mehr, und im abgeschalteten Zustand macht der Objektivtubus weitgehend die Biege. Dennoch ist das Knips-Galaxy stolze 16,6 Millimeter dick – der Objektivtubus baut noch einmal 3,6 Millimeter auf. Für ein Mobiltelefon ist das ein ganz schöner Klopper – selbst das Nokia Lumia 1020 mit seiner fetten 41-Megapixel-Kamera bringt es mit 10,4 Millimetern auf lediglich gut die Hälfte.

Dafür steckt im Galaxy K zoom aber auch ein zehnfacher optischer Zoom. Der Brennweitenbereich beginnt bei panoramatauglichen 24 Millimetern und reicht bis 240 Millimeter im Kleinbildäquivalent. Leider ist die Lichtstärke mit F3,1 im Weitwinkel und F6,3 im Telebereich nicht besonders berauschend. Wer bei schlechten Lichtverhältnissen viel zoomen möchte, wird ein Stativ brauchen. Aber das ist bei Superzoom-Kompaktkameras nicht viel anders, Samsungs WB31F beispielsweise scheint das gleiche oder ein zumindest sehr ähnliches Objektiv verbaut zu haben.

Apropos Kompaktkameras: Aus dieser Ecke stammt auch der BSI-Sensor. Der rückseitig belichtete Chip löst 20,7 Megapixel auf und misst in der Diagonale 1/2,3 Zoll. Damit stellt er in etwa die doppelte Fläche für einfallendes Licht zur Verfügung wie die in Smartphones üblichen 1/3-Zoll-Sensoren. Mehr Fläche bedeutet mehr eingefangenes Licht bedeutet weniger Ausleseempfindlichkeit bedeutet weniger Fehler beim Auslesen und damit beispielsweise weniger Bildrauschen. Wäre da nicht das Objektiv, das bereits im lichtstärkeren Weitwinkel mit F3,1 gegenüber den typischen Smartphone-Linsen mit F2,0 bis F2,2 nur rund halb so viel Licht durchlässt. Aber das ist eben der Preis, den man für den optischen Zoom zu zahlen hat. Immerhin: Es gibt einen optischen Bildstabilisator.

Für schlechte Lichtverhältnisse hat das Galaxy K dafür noch einen Xenon-Blitz an Bord, dazu gibt es noch ein Autofokus-Hilfslicht, das bei Bedarf hoffentlich auch als Videoleuchte und Taschenlampe doppelt. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 3200. Im Serienbildmodus schießt das Foto-Smartphone bis zu drei Bilder mit kontinuierlichem Autofokus – das bedeutet, dass die Kamera den Fokus im Dauerfeuer anpasst, sollte sich das Motiv auf den Fotografen zu oder von ihm wegbewegen. Für Freunde des gepflegten Selfies gibt es noch eine 2-Megapixel-Frontkamera.

Soweit die Kamera – aber schließlich steckt im Galaxy K ja auch noch ein Smartphone. Und da ist sicherlich das 4,8 Zoll große Super-AMOLED-Display eines der Highlights, auch wenn die Auflösung "nur" bei 1280 × 720 Pixeln liegt. Leute! Das sind immerhin 306 ppi. Dazu gibt es die bereits in den Leaks vermutete Hexa-Core-CPU, die sich aus einem 1,3 GHz schnellen A7-Quad-Core für den gemächlichen Betrieb und einem 1,7 GHz schnellen A15-Dual-Core für hohe Anforderungen zusammensetzt.

Der interne Speicher fällt angesichts der zu erwartenden Bildmassen mit 8 GByte etwas klein aus. Aber immerhin ist ein microSD-Slot an Bord, der bis zu 64 GByte große Karten aufnimmt. Weiterhin stecken in dem 200 Gramm schweren Gehäuse noch ein 2430 mAh starker Akku sowie ein LTE-Modul. Als Betriebssystem kommt das aktuelle Android 4.4 KitKat zum Einsatz.

Das Samsung Galaxy K soll bereits im Mai in den Farben Blau, Schwarz und Weiß auf den Markt kommen. Einen Preispunkt nannte der Hersteller bislang nicht. Wir haben aber irgendwie im Urin, dass das Gadget nicht ganz billig wird.

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