Qualcomm baut Snapdragon 800 für Windows RT

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Zugegebenermaßen: Ich hätte gedacht, Windows RT ist tot. Spätestens nachdem Acer hier auf der Computex in Taipeh mit dem Iconia W3 ein Tablet mit "echtem" Windows 8 für knapp 330 Euro gezeigt hat, wüsste ich keinen Grund mehr, warum man zu einem RT-Modell greifen sollte. Doch scheinbar glauben Microsoft und Qualcomm weiterhin an einen Erfolg: In einer Pressemitteilung hat der Chiphersteller angekündigt, sein Portfolio um das Top-Modell Snapdragon 800 um eine Version für Windows RT zu erweitern.

Windows RT läuft auf Hardware mit ARM-Prozessor. Blöderweise arbeiten aber nahezu alle Windows-Programme nicht mit dieser Plattform zusammen, sondern verlangen nach i386-Chips – also etwa den Atoms von Intel. Damit verliert Windows seinen großen Vorteil: die große Auswahl an Anwendungen. Noch dazu hat sich Microsoft mit seiner Strategie, mit dem Surface-Tablet eigene Hardware in den Markt zu werfen, nicht gerade Freunde unter den Herstellern gemacht – und Unternehmen wie Samsung haben schlicht ihre Pläne verworfen , eigene Tablets mit Windows RT bauen zu wollen.

Der neue Prozessor soll je nach Anforderungen über ein UMTS- und LTE-Modem, USB-3.0-Unterstützung und eine Taktfrequenz von bis zu 2,2 GHz verfügen. Microsoft arbeitet derweil an einer aktualisierten Version von Windows RT: 8.1 soll noch in diesem Jahr erscheinen .

Der Wirtschaftsnachrichtensender Bloomberg hat übrigens die einzige Chance für die ARM-Tablets mit Windows ausgemacht: Die Preise müssen signifikant fallen. In Deutschland kostet das günstigste Microsoft Surface RT derzeit laut Preisvergleich knapp 480 Euro. Doch so viel Spielraum gibt es nicht. Selbst bei einer Preisreduktion um 50 Prozent wäre das Gerät nur wenig billiger als die UVP des Acer Iconia W3 mit "echtem" Windows 8 – und der neue Snapdragon 800 dürfte in Kombination mit anderer Hardware wie einem hochauflösenden Display, was für den Haben-Will-Effekt sorgt, nicht gerade ein Schnäppchen werden.

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