PrintScreen: Display aus dem Tintenstrahl-Drucker

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Für Displays braucht man Fabriken. So einfach ist das, und das ist auch der Grund, warum ich nicht schon meine Wände mit großen, leuchtenden Screens tapeziert habe: Ich habe keine Display-Fabrik.

Künftig könnte ich die auch gar nicht mehr brauchen. Wenn es nach Forschern an der Universität des Saarlandes geht , drucke ich mir Displays künftig im Bastelkeller selbst. Wissenschaftler haben dort eine Methode namens PrintScreen entwickelt, die es ermöglicht, Anzeigen mit Graustufen oder in Farbe – und sogar berührungsempfindlich – auf verschiedene Materialien zu drucken. Als Unterlage für die Displays können dabei profane Dinge wie PET-Film oder Papier dienen, aber auch Leder, Metall, Stein und Holz.

Die Display-Technik nennt sich TFEL , kurz für Thin Film Electro Luminescene. Vier Schichten werden übereinander aufs Material gedruckt, die zusammen ein funktionierendes Display ergeben. Ähnlich wie bei OLEDs ist keine Hintergrundbeleuchtung nötig (was bei einem Stein auch schwierig wäre): Die TFEL-Displays leuchten selbst.

Die Forscher arbeiten an zwei verschiedenen Druckmethoden für unterschiedliche Einsatzzwecke. Bei der einen geht es um die Qualität der Darstellung. Dabei werden alle vier Schichten, die für den Betrieb der Anzeige nötig sind, nacheinander auf das gewünschte Trägermaterial aufgetragen. Und bei der anderen soll es schnell gehen: Vorbereitete Folien haben bereits drei der Schichten aufgebracht; nur die vierte wird noch – je nach Bedarf – mit dem Tintenstrahldrucker ergänzt.

Und wer jetzt noch keine feuchten Finger hat, sollte sich unbedingt das folgende Video ansehen. Ich gerate da ja schon ins Schwärmen. Was damit alles möglich wird ...

Wann PrintScreen die Labors verlässt und tatsächlich ein fertiges Produkt wird, ist noch unbekannt.

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