Performance-Schub: Android 4.3 hat Lag-Fix für Nexus 7 & Co.

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Trim heißt das Zauberwort, das im Idealfall aus einem mittlerweile langsam gewordenen Nexus 7 oder altersschwachen Galaxy Nexus wieder ein flottes Gerät macht. Es handelt sich hierbei ganz simpel ausgedrückt um eine Art von Speicher-Defragmentierung. Die Trim-Funktion, die Android in Version 4.3 nun mit sich bringt, bedient sich des Linux-Tools fstrim, das dem Flash-Controller mitteilt, welche Datenblöcke leerer und damit frei verwendbarer Speicher sind. Dies führt unter anderem zu schnelleren Schreib- und Lesezugriffen und somit wieder zu einem performanteren Smartphone oder Tablet.

Schon länger wird vermutet, dass die Optimierung des Flashspeichers mittels Trim sogenannte Lags – also Performance-Schwächen – vor allem beim den Google-Geräten Nexus 7 und dem Galaxy Nexus ausmerzen kann. Bislang ging das nur mit Root-Zugriff auf dem entsprechenden Gerät und Zusatz-Tools wie LagFix . Dass sich wohl auch Google dieses Problems und dessen Lösung bewusst war, hat das Blog Anandtech herausgefunden: Die Trim-Funktion wird mit der neuesten Android-Version nachgerüstet.

Unter Android 4.3 wird den Informationen des Tech-Blogs zufolge täglich der Speicher "getrimt" – allerdings nur, wenn bestimmte Grundvoraussetzungen gegeben sind. Das Tablet oder Smartphone darf dazu seit einer Stunde nicht mehr genutzt worden sein, außerdem muss der Akku noch zu 80 Prozent aufgeladen sein, oder aber das Device am Ladegerät hängen.

Mein persönliches Nexus 7 macht seit dem Update auf Android 4.3 in der Tat wieder einen flüssigeren Eindruck. Allerdings habe ich das System auch komplett neu aufgesetzt (das Factory Image geflasht), was ja immer erst einmal dazu führt, dass man ein jungfräuliches, spürbar flüssiger laufendes Gerät vor sich hat, als es nach monatelangem Einsatz der Fall ist. Ob die Schreib-/Lesezugriff-Lags des Tablets von nun an wirklich der Vergangenheit angehören und diese durch das Android-4.3-Update inklusive des Trim-Tools für immer eliminiert wurden, wird sich erst nach einigen Wochen Nutzung sagen lassen.

Quelle: heise online

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