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Oculus Rift: Taugt auch zum Panzerfahren
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Tests der norwegischen Armee mit der Oculus Rift als Navigationshilfe in Panzern verlaufen bislang sehr vielversprechend. Dies berichten ein hochrangiger Soldat und zwei weitere für das Projekt verantwortliche Personen in einem Video des TV-Senders TUTV . Technisch betrachtet mutet die Sache recht simpel an: Vier an den Seiten des Panzers angebrachte Kameras senden ihr Videosignal an einen PC, der die Bilder in ein 360-Grad-Abbild der Umgebung umwandelt und an die Virtual-Reality-Brille weiterleitet.

Der größte Vorteil der Navigation eines Panzers mit der Oculs Rift ist vor allem die Tatsache, dass der Fahrer auch bei geschlossener Luke die komplette Umgebung sieht – und nicht nur durch ein paar Schießscharten mehr schlecht als recht etwas draußen erkennen kann. Gerade bei Feuergefechten dürfte sich wohl in der Tat so mancher Soldat mit Oculus Rift auf der Nase "verdammt nice to have" denken.

Die genutzte Technik ist nicht nur recht einfach, sie ist auch günstig. Laut den Aussagen des Majors des norwegischen Combat Labs im Video werden für das Pilotprojekt außer der Oculus Rift vier Kameras im Wert von 2000 Dollar und ein handelsüblicher PC genutzt. Dem Armeemitarbeiter zufolge würden spezielle Militär-Kameras um die 100.000 Dollar kosten und für eine Militär-VR-Brille mal locker 35.000 Dollar fällig. Die Oculus Rift hingegen dürfte wohl bei Marktstart weit unter 1000 Dollar liegen – und eventuell zukünftig zur Standard-Ausrüstung in norwegischen Panzern gehören.

Quelle: TUTV (via )

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