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NewsDrop 39: Huawei LiteOS, Flugzeug-Hacker, uberX

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Jaja, die liebe Spionage – diese Woche hat ein Datenschützer einen Brief an Präsident Obama geschickt, er solle das Schnüffeln doch endlich bleiben lassen. Zu den Unterzeichnen gehören neben zahlreichen Politikern und Sicherheitsforschern auch Google und Apple. Ebenfalls für Furore sorgte der Fall eines Computer-Experten, der sich während des Fluges in die Steuerungssysteme eines Flugzeugs gehackt haben soll.

Und sonst? Huawei hat große Pläne mit dem Internet der Dinge und möglicherweise auch ein Smartphone-OS in Petto. Google, Facebook und uber bauen ihre Dienste aus, und LG sowie Oppo zeigen neue Smartphones.

Alle Details zu diesen und weiteren Themen aus dieser Woche erfahrt Ihr in Folge 39 vom NewsDrop. Viel Spaß mit dem Video!

Falls Ihr etwas noch einmal in Ruhe nachlesen möchtet, findet Ihr im Folgenden die Transkription des Videos:

Obama hat diese Woche Post bekommen: In einem Brief fordern IT-Unternehmen, Sicherheitsforscher, Datenschützer und sogar andere Politiker, dass der US-Präsident eine Verschlüsselung von Smartphones bedingungslos unterstützt – und die Finger von irgendwelchen Hintertürchen lässt.

Es sei nicht möglich, eine Hintertür so zu konstruieren, dass diese nicht auch möglichen Angreifern offenstehe, so heißt es in den Protestbrief. Der Datenschützer und Schöpfer des Briefes Kevin Bankson fordert, dass die USA die Welt in eine sichere Zukunft führt – und nicht in ein digitales Ökosystem, das von selbstverschuldeten Schwachstellen durchsetzt ist.

Apropos Schwachstellen: Aufregung gab es diese Woche um Chris Roberts. Das FBI wirft dem US-Sicherheitsexperten vor, während des Fluges in die Computersysteme einer Boeing 737 eingedrungen zu sein sowie die Kontrolle über die Schubsteuerung übernommen und ein seitliches Abweichen vom Kurs bewirkt zu haben.

Roberts selbst widerspricht dieser Darstellung dagegen – es steht hier also momentan Aussage gegen Aussage. Sollten Flugzeuge tatsächlich keine komplett getrennten Netze für Passagiere und Flugsteuerung haben, sag ich nur: Au Backe.

Außerdem hat uber nach dem Ärger rund um seinen Service uberPOP nun den Fahrdienst uberX gestartet. Sämtliche Fahrer haben hier einen Personenbeförderungsschein und fahren mit einem Mietwagen. Gegenüber normalen Taxen soll uberX bei Kunden mit diversen Extras punkten, beispielsweise mit Ladekabeln, kostenlosem Wasser und Gutscheinen oder Snacks in den Fahrzeugen. Der Dienst ist zum Start in Hamburg, München, Düsseldorf und Frankfurt am Main verfügbar.

Facebook erwägt derzeit, WhatsApp so auszubauen, dass Unternehmen es zur Kommunikation mit Kunden nutzen können. Das sagte der Facebook-CFO David Wehner am Montag auf der JPMorgen Technology Conference in Boston. Wenn das Auto fertig ist, bekommt man anstelle eines Anrufs also künftig womöglich einfach eine WhatsApp-Nachricht von der Werkstatt.

Außerdem berichtet Bloomberg, dass Google kurz davor steht, seine Foto-Backup- und -Aufbereitungsfeatures aus Google+ zu extrahieren und als eigene App anzubieten, womöglich unter dem Namen Google Photos. Die Anwendung könnte bereits auf der Google I/O nächste Woche vorgestellt werden.

Kein Gerücht dagegen ist, dass es die Layout-App von Instagram zum Erstellen von Foto-Collagen ab sofort auch für Android gibt. Und dieser 55-Zoll-OLED-Bildschirm von LG ist so fucking dünn, dass man ihn magnetisch an der Wand befestigen kann. 1,9 Kilogramm und weniger als ein Millimeter. Alter Schwede!

Huawei zufolge wird es 2025 auf der Erde 100 Milliarden Geräte mit Internetanschluss geben – also mehr als zehn pro Erdenbürger. Das Wachstum soll dabei mehr als zwei Millionen Geräte pro Stunde betragen. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Chinesen an einem Betriebssystem für das Internet der Dinge arbeiten: Lite OS.

Wie der Name schon ankündigt, ist das Betriebssystem mit 10 Kilobyte extrem kompakt. Außerdem soll es allen Entwicklern zur Verfügung stehen und „zero configuration“, „auto-discovery“ und „auto-networking“ bieten. William Xu, Huaweis Marketing- und Strategie- Chef sagte laut der Financial Times, man wolle die Verbindungen stellen, nicht die Geräte. Ob das Betriebssystem Open Source ist, ist dagegen noch nicht bekannt.

Außerdem berichtet GizmoChina, dass Huawei bereits seit drei Jahren an einem Konkurrenten zu Android und iOS arbeitet, das besonders gut mit von Huawei selbst entwickelter Hardware zusammenarbeiten soll. Bereits vor geraumer Zeit hatte Reuters berichtet, dass Huawei zusammen mit ZTE an einem eigenen Mobil-Betriebssystem arbeitet.

Weiter geht’s mit frischer Hardware: LG hat mit dem G4 Stylus und dem G4c zwei neue Mittelklasse-Smartphones vorgestellt. Hier wie dort gibt es 720p-Auflösung, Quad-Core-CPU, 8- und 5-Megapixel-Kameras und Android 5.0. Das G4 Stylus bringt – wie der Name schon verrät – einen Stift mit und bietet einen 5,7-Zoll-Bildschirm. Das LG G4c dagegen kommt ohne Stylus und mit 5-Zoll-Display.

Zwei neue Smartphones gabs auch von Oppo: Das R7 und das R7 Plus. Hier wie dort gibt es einen Snapdragon 615 und ein AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung sowie 3 GByte RAM, eine 13-Megapixel-Haupt- und eine 8-Megapixel-Selfie-Kamera sowie einen microSD-Slot.

Das Oppo R7 hat ein 5 Zoll großes Display, die Plus-Version bietet 6 Zoll und außerdem einen Dual-LED-Blitz und mit 32 GByte doppelt so viel Speicherkapazität wie der kleine Bruder. Details zu Preisen und Verfügbarkeit sind bislang nicht bekannt.

News gabs diese Woche dann schließlich auch von HTC: News, dass es keine News gibt – beziehungsweise keine Mini-Variante des One M9. HTC-Nordasien-Chef Jack Tong sagte gegenüber Focus Taiwan, die Branche bewege sich hin zu Geräten jenseits der 5 Zoll – und die Roadmap orientiere sich an der Branche. Schade oder nicht? Lasst mir einen Kommentar da.

Und dann gab’s noch Ärger in Südkorea: Das offizielle Samsung Clear View Cover zerkratzt nämlich das Galaxy S6 edge – das geht aus zahlreichen Nutzerberichten hervor. Schuld daran soll Dreck sein, der sich zwischen dem Deckel des Covers und dem Display sammelt – und dann bei Mini-Bewegungen dann scheuert. Ein offizielles Statement von Samsung gibt es bislang nicht.

Die Chinesen expandieren: Xiaomi hat Anfang dieser Woche seinen Online-Shop für Deutschland geöffnet – allerdings gab es dort vorerst keine Smartphones, sondern nur Zubehör zu haben, das binnen kürzester Zeit ausverkauft war. Damit dürfte der Testlauf erfolgreich gewesen sein, und dann bekommen wir hoffentlich bald auch Xiaomi-Smartphones auf direktem Weg in Deutschland. Außerdem hat Meizu angekündigt, das MX4 als Ubuntu-Phone nach Europa zu bringen. Preis und Termin stehen allerdings noch nicht fest.

Außerdem hat nun auch LG den weltweiten Verkauf seines neuen Flaggschiffs G4 gestartet. Und damit kommen wir dann noch einmal zurück zu Huawei: Das aktuelle Flaggschiff P8 ist ab sofort nämlich ebenfalls in Deutschland erhältlich.

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