NewsDrop 32: HTC One M9+, LG G4, Apple-Watch-Camping

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Das HTC One M9 war nicht unbedingt das spektakuläre Flaggschiff, das manch einer erwartet oder auch erhofft hat. Dafür haben die Taiwaner nun diese Woche mit dem One M9+ überrascht, das allerdings vorerst nur in China vorgestellt wurde – und mit QHD-Display, Dual-Kamera und Fingerabdruckleser durchaus interessant ist.

Außerdem teasern Huawei und LG ihre neuen Flaggschiffe an, Google und Amazon-CEO Jeff Bezos wollen hoch hinaus, und Apple sorgt möglicherweise dafür, dass es künftigerweise kein Camper mehr vor den Stores gibt.

Alle Details zu diesen und weiteren Themen findet Ihr in Folge 32 vom NewsDrop. Viel Spaß mit dem Video!

Wer sich noch einmal ein Detail aus dem Video in Ruhe durchlesen möchte, findet im Folgenden noch einmal die Transkription.

HTC hat in China ein neues Flaggschiff vorgestellt. Und der Rest der Welt denkt sich so: „Hä? MWC war doch erst?“ Das One M9 hat aber mit dem One M9+ tatsächlich heute noch einen größeren Bruder bekommen: mit 5,2 Zoll großem QHD-Display, Fingerabdruckleser, 20-Megapixel-Hauptkamera, zusätzlicher Duo-Knipse und Ultrapixel-Cam auf der Vorderseite.

Um die Rechenleistung im One M9+ kümmert sich der neue MediaTek-Prozessor Helio X10, in dem acht 2,2 GHz schnelle ARM-Cortex-A53-Kerne stecken. Ersten Benchmarks zufolge liegt der Helio X10 auf einem Niveau mit dem Snapdragon 810, obwohl dieser vier A53- und vier leistungsstärkere A57-Kerne mitbringt.

Besitzer von älteren HTC-Smartphones dürfen sich übrigens freuen: Ein ganzer Schwung neuer Sense-7-Features, beispielsweise der neue Blinkfeed und der überarbeitete App Launcher, schafft es jetzt in Form von Apps auf ältere Geräte, darunter auf das One M7, One M8, One Mini 1 und 2, Desire EYE.

Am 28. April stellt LG das G4 vor – und teasert im Vorfeld, was das Zeug hält. So haben die Koreaner beispielsweise ein Video veröffentlicht, das darauf hindeutet, dass das neue Smartphone eine F1.8-Blende hat. Je kleiner die Zahl, desto mehr Licht kommt durchs Objektiv auf den Sensor und desto besser ist die Bildqualität. Gegenüber den F2.2 vom iPhone 6 bedeutet F1.8 übrigens 59 Prozent mehr Licht.

Außerdem wird das LG G4 eine neue Oberfläche namens LG UX 4.0 haben. Hier fällt insbesondere auf, dass sich das Design nun näher an Android Lollipop orientiert. Außerdem sind ein paar neue Features für Notifications und die Kamera zu sehen. Was in den Videos außerdem auch immer wieder auftaucht ist Leder – wird das neue Smartphone möglicherweise eine Lederrückseite haben?

Für LGs koreanischen Konkurrenten Samsung gab es über Ostern nicht viel zu lachen. Nachdem sich Samsung bei der Präsentation des Galaxy S6 Edge einen hämischen Seitenhieb auf Apples Bentgate erlaubt hatte, hat der US-Mobilgeräte-Versicherer SquareTrade in einem Test nun herausgefunden, dass sich das Samsung-Smartphone sogar schneller verbiegt als das iPhone 6. Autsch. Samsung hat zwar mit einem eigenen Video gegengesteuert, das die SquareTrade-Messungen allerdings nicht widerlegt.

Außerdem machten diese Woche noch Medienberichte die Runde, nach denen Samsung bei einer Pressekonferenz etwa die Hälfte der 1000 Anwesenden für ihre Präsenz bezahlt haben soll. Erinnert mich an die Jubelchinesen auf den Fußballspielen der Nordkoreaner bei der WM 2010. Samsung hat die Vorwürfe inzwischen als falsch zurückgewiesen – alle 1100 Teilnehmer der Veranstaltung hätten das Event aus freien Stücken und ohne finanziellen Anreiz besucht.

In genau einer Woche, nämlich am 15. April, stellt Huawei in London sein neues Flaggschiff P8 vor. In einem Teaser-Video versprechen die Chinesen uns jetzt das „Wunder des Lichts“ – für mich sieht das ganze irgendwie nach einer Langzeitbelichtungs-Funktion aus, die jetzt aber nicht soooo revolutionär wäre. Oder das P8 hat einen Xenon-Blitz, was ich mir bei dem vermutlich ziemlich schlanken Gehäuse aber kaum vorstellen kann. Was meint Ihr?

Und dann ist da noch dieses Rendering aufgetaucht, das angeblich den Nachfolger der Motorola Moto 360 zeigt – ohne „Flat Tire“ im unteren Displaybereich. Bereits vor ein paar Wochen war dieses Bild aufgetaucht, das angeblich einen Koffer voller Moto-360-Nachfolger zeigt – mit unterschiedlichen Designs und in zwei verschiedenen Größen.

Ab diesem Freitag kann die Apple Watch vorbestellt werden – und wer sich für die Smartwatch interessiert, der sollte das auch tun. Denn so wie es aussieht, wird auch das härteste Sitzfleisch dieses Mal nichts nutzen. Einer internen Nachricht von Apples Retail-Chefin Angela Ahrendts zufolge seien die „Tage des Wartens in der Schlange und des Hoffens auf ein Produkt für unsere Kunden vorbei“. Stattdessen sollen die Apple-Store-Mitarbeiter die Kunden dazu animieren, online vorzubestellen.

Und so werden am 24. April nur diejenigen eine Apple Watch bekommen, die zuvor auch vorbestellt haben. Wer nicht blind kaufen möchte, kann sich die Smartwatch immerhin zuvor im Laden ansehen und dann dort auf der Apple-Webseite für bis zu 18.000 Euro vorbestellen. Und wer noch mehr Geld verbrennen möchte: Goldgenie plant eine Kollektion mit Preisen von bis zu 150.000 Euro, die dann zum Beispiel so aussehen.

Wie Tim Cook in einer internen E-Mail mitgeteilt haben soll, werden zum Start der Apple Watch mehr als 1000 Apps für die Uhr zur Verfügung stehen.

Und dann gibt’s noch ein kleines Gerücht zum nächsten iPhone. Wie unter anderem das Wall Street Journal berichtet, soll auch das nächste Apple-Smartphone einen Touchscreen mit Force Touch haben – und soll damit neue Möglichkeiten bei der Bedienung bieten.

Außerdem will Hyperkin diesen Gameboy fürs iPhone 6 Plus, der zunächst als Aprilscherz die Runde machte, tatsächlich bauen. Inklusive Einschub für die alten Gameboy-Cartridges. Modelle für andere Smartphones sollen übrigens folgen.

Google will mit Project Loon hoch hinaus – und die Menschheit von Ballons aus, die in 20 Kilometern Höhe fliegen, mit Internet versorgen. Loon-Projektleiter Mike Cassady zufolge ist die Technik nun soweit. Noch in diesem Jahr soll ein Band aus mehr als 100 Ballons die südliche Hemisphäre umspannen und Menschen in entlegenen Gebieten unter anderem in Brasilien und Australien mit Internet versorgen. Wie der Projektleiter versichert, solle man dort zu 90 Prozent der Zeit mindestens einen Ballon in Reichweite haben.

Noch höher hinaus will der Amazon-Chef Jeff Bezos. Dessen Raumfahrtunternehmen Blue Origin will eigenen Angaben zufolge noch in diesem Jahr eine Rakete ins All schicken. Das suborbitale Raumschiff hört auf den Namen „New Shepard“, bietet bis zu drei Passagieren Platz und soll zunächst nur eine Höhe von 62 Kilometern erreichen. Blue Origin will binnen zehn Jahren ein Raumschiff bauen, das es in einen Erd-Orbit schafft.

Und dann hab ich noch ein paar Kurznachrichten für Euch: Instagram hat zwei neue Bildbearbeitungswerkzeuge namens Color und Fade bekommen. Und Edward Snowden rät der Menschheit, trotz der NSA weiter Penisfotos zu verschicken. Äh, ja. So richtig glücklich könnt Ihr jemanden außerdem mit dieser Geburtstagskarte namens Joker Birthday Card machen, die Musik spielt. Der Witz: Das Ding hört nicht mehr auf, und dudelt nur noch lauter, wenn man auf den Knopf drückt. Gibt’s auf Kickstarter für 15 Dollar.

Und dann hat die Universität in Michigan noch diesen Computer gezeigt, der kleiner als ein Reiskorn ist und beispielsweise Fotos schießen oder Temperatur und Druck messen kann. Zur Energieversorgung ist ein winziges Solarpanel an Bord. Der Computer namens M^3 soll sich unter anderem auch in den menschlichen Körper implantieren lassen.

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