Nach Sony: Ultimatum für BlackBerrys Smartphone-Sparte

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Es rumpelt im Gebälk: Die Konsolidierung der Smartphone-Hersteller scheint zu beginnen. Nun hat BlackBerry-Chef John Chen seiner Hardware-Sparte ein Ultimatum gesetzt: Ende 2016 muss es Gewinne geben.

Für Sony-Fans gab es Ende letzter Woche eine harte Botschaft: 2016 muss die Smartphone-Sparte der Japaner wieder schwarze Zahlen schreiben . Sonst? Nun ja, das kann man sich denken: Solange das Schiff auf Kurs ist, „würden die Geschäfte fortgeführt“, hieß es.

Nun weht offensichtlich ein ähnlich rauer Wind durch die Flure von BlackBerry . Der einstige Smartphone-Pionier kam durch die Konkurrenz von iPhone und Android ins Trudeln und konnte sich bis heute nicht erholen, und auch das als Heilsbringer geplante eigene Betriebssystem BlackBerry OS 10 brachte nicht den erhofften Erfolg. Nun steht das Android-Smartphone Priv kurz vor der Markteinführung – es soll die Werte klassischer BlackBerrys mit den Vorzügen des offenen und verbreiteten Google-Betriebssystems kombinieren. Und ganz im Ernst: Das Ding sieht wirklich lecker aus.

Aber es scheint auch die letzte große Chance zu sein. Denn ähnlich klar wie der Sony-Chef äußerte sich auch Chen: Wenn das Hardware-Geschäft bis Ende 2016 nicht profitabel ist, „muss er das bisherige Vorgehen überdenken“.

Das Unternehmen selbst schreibt übrigens schon wieder schwarze Zahlen. Dafür verantwortlich sind aber nicht die Verkäufe von Passport & Co. (BlackBerry Passport im Test ), sondern vor allem Unternehmenslösungen für sichere Kommunikation.

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