Microsoft stellt Surface 4 Pro und Surface Book vor

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Microsofts Surface beeindruckte seit der ersten Generation, da es eine Workstation im Tabletformat war. Die vierte Version des Klassikers bringt diverse Verbesserungen, während Dell und HP den Vorgänger fortan unter eigenem Namen verkaufen.

Beginnen wir mit der Hardware. Die um 30 Prozent gegenüber dem Vorgänger gesteigerte Rechenleistung animierte den Sprecher dazu, von einer Steigerung von 50 Prozent gegenüber dem MacBook Air zu sprechen. Es gibt zudem bis zu 16 GByte RAM und bis zu 1 TByte Remanentspeicher – mittlerweile nutzen Ingenieure im Hause Microsoft das Surface, um am neuen Surface zu arbeiten: ein klassischer Fall von Dogfooding.

Das Verdünnen des Displayrands vergrößerte die aktive Bildschirmfläche von 12 auf 12,5 Zoll, die Pixeldichte ist mit 267 ppi extrem hoch. Das Displaycover-Glas ist nun nur mehr 0,4 Millimeter dick, was bei der Reduzierung der Größe hilft.

Tastatur und Maus erlitten Verbesserungen: Die Knöpfe des Type Covers basieren nun auf der vom Notebook bekannten Technik, das Touchpad wurde um 40 Prozent größer. Microsoft zeigt sich auch hier kulant – die neue Tastatur arbeitet auch mit dem Surface Pro 3 zusammen.

Der neue Stift namens Surface Pen hält bis zu ein Jahr lang durch und lässt sich per Magnetismus andocken. Ein in die Rückseite eingebauter Radiergummi dürfte nicht nur Freunde von Grafiktabletts erfreuen; er lässt sich auch als Knopf zum Aktivieren von Cortana einspannen. Quasi nebenbei wurde die Genauigkeit gesteigert: 1024 Druckstufen lassen Linien natürlicher erscheinen. Als alter Palm-Knochen ist mir die magnetische Lösung nicht wirklich recht – ein klassisches Silo wäre besser.

Wer jemals mit einem Parker 45 geschrieben hat, weiß über die Wichtigkeit der verschiedenen Spitzen. Der Stift für den Surface Pro 4 wird in fünf Farben angeboten, die Spitze lässt sich austauschen.

Wie beim Lumia 950 gibt es auch hier eine Dockingstation, die zudem auch mit dem Surface Pro 3 funktionieren sollte. Laut der Präsentation finden zwei 4K-Monitore Anschluß – das Tablet verwandelt sich damit zu einer richtigen Mini-Workstation.

Vorbestellungen werden ab dem 7. Oktober angenommen, die Lieferung beginnt am 26. Als Basispreis ruf Microsoft 899 Dollar auf. Über die Kosten der diversen Optionen gibt es noch keine Informationen.

Die im Rahmen der Arbeit am Surface gesammelten Erfahrungen flossen in ein als Surface Book bezeichnetes Produkt ein: es handelt sich dabei um ein richtiges 13,5 Zoll-Touchscreen-Notebook mit fix verbundener Tastatur. Die GeForce-GPU soll GDDR5-Speicher mitbringen – über die genaue Rechenleistung sagte man indes noch nichts.

Erst im Laufe der Präsentation zeigte Microsoft, dass sich der “Displayteil” des Surface Book zudem ohne Tastatur verwenden lässt. Leider liegt die GPU in der Tastatur: im Standalone-Modus müsst ihr ohne die GForce-Beschleunigung auskommen.

Das Seitenverhältnis des Displays orientiert sich an A4-Papier: Es ist erfreulich, dass das “Breiterwerden” langsam aber sicher aufhört. Im Bereich der Batterielaufzeit verspricht Microsoft zwölf Stunden: Ob dies unter Volllast oder bei gedrosselter CPU gemessen wurde, hat man jedoch nicht verraten. Als Basispreis ruft Redmond 1499 Dollar auf.

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