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Nach den Erfolgen mit dem Surface – Microsoft verkauft mittlerweile 3,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr – möchte man nun mit zwei neuen Lumias nachlegen.

Sowohl das 950 als auch das 950 XL haben 5,2 beziehungsweise 5,7 Zoll große Displays. Die Technik soll dabei – wie auch bei den anderen Produkten – in den Hintergrund treten: Microsoft möchte, dass sein Lumia 950 die Grenze zum mobilen PC schließt.

Meine Exfrau hatte leihweise einen Surface – das beeindruckendste am Gerät war sein effizientes Kühlsystem, das den hochleistungsfähigen Prozessor immer bei Laune hielt. Die laut Microsoft auf Flüssigkeit basierende Kühlung kommt nun auch in den Lumia-950-Modellen zum Einsatz: thermische Probleme (Hallo, Jiayu S3 ) dürften der Vergangenheit angehören.

Dies ist insofern notwendig, als die beiden Telefone auf Hexa- oder gar Octa-Core-SoCs aus dem Hause Qualcomm basieren: Thermik wird bei derartigen Hochleistungs-CPUs immer wichtiger.

Nokia war seit jeher für seine Partnerschaft mit Zeiss bekannt: Die beiden neuen Lumias haben eine 20-Megapixel-Kamera, die auch bei sehr niedriger Umgebungshelligkeit brauchbare Bilder liefern soll. Details zur Sensorgröße hat Microsoft jedoch leider nicht verraten.

Die von chinesischen Herstellern seit längerer Zeit propagierten “mehrfachen LEDs” sind nun dafür auch bei den neuen Lumia-Modellen in dreifacher Ausführung vertreten: Microsoft verspricht, dass es damit keine roten Augen (unwahrscheinlich) und keine völlig blassen Hauttöne (vorstellbar) mehr geben soll.

Microsoft'sche Smartphones hatten in der Anfangszeit jede Menge Knöpfe; die mit WP7 jedoch drastisch reduziert wurden. Die Lumia 950-Serie bringt zumindest den Kameraknopf zurück, der – anscheinend – durch dauerhaftes Drücken auch als Videoauslöser für den 4K-Videomodus dienen kann.

Auf der Unterseite findet sich ein USB-C-Konnektor, der extrem schnelles Laden ermöglicht. Binnen 30 Minuten soll die 950er-Serie 50 Prozent der Ladung zurückgewinnen. Dank der hohen Bandbreite des Ports ist es zudem möglich, eine Dockingstation anzustecken: das Microsoft Display Dock verwandelt das 950 in einen kleinen “PC”, Ähnlichkeiten zum 2012 gezeigten Ubuntu Mobile sind rein zufällig. In diesem Fall lädt das Telefon anscheinend eine erweiterte Version von Shell und Office, die die von Surface RT bekannten Komfortfeatures anbietet.

Ein cooles Feature ist dann noch die “Gesichtserkennung”: die neuen Lumias erkennen ihren Besitzer am Gesicht, und entsperren sich so ohne Codeeingabe. Wie sicher das ist, und ob sich das Feature etwa mit einem Foto austricksen lässt, muss sich allerdings noch herausstellen.

Die beiden Telefone sollen im November durchstarten. Für das Lumia 950 ruft Microsoft 549 Dollar auf, für das 950 XL 649 Dollar. Die insbesondere im Osten interessanten Low-End-Telefone der 5xx-Serie bekamen mit dem 550 ebenfalls Zuwachs: über das 149 Dollar kostende Telefon sprach man jedoch nur ungefähr eine Millisekunde.

Microsofts Lumia-Serie dürfte mit Continuum den Mobilmarkt durchschütteln: die Möglichkeit, das Handy per Dockingstation in einen kleinen PC umzuwandeln, ist neuartig. Der praktische Erfolg dürfte davon abhängen, inwiefern die Entwickler neue Apps ausliefern – gewöhnliche x86-Apps laufen auf den neuen Lumias nämlich nicht.

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