Mehr Asche mit Asha: Nokia macht in Billig-Smartphones

Mehr Asche mit Asha: Nokia macht in Billig-Smartphones

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Sicher Radfahren: Dashcam, Radar, Helme mit Blinker und Airbag

Sicher Radfahren: Dashcam, Radar, Helme mit Blinker und Airbag

Smarte Masturbatoren knallhart getestet: High-Tech-Sexspielzeug für Männer ab 25 Euro

Smarte Masturbatoren knallhart getestet: High-Tech-Sexspielzeug für Männer ab 25 Euro

So findet ihr die perfekte Tastatur für Büro, Homeoffice und Gaming

So findet ihr die perfekte Tastatur für Büro, Homeoffice und Gaming

Ferngesteuerte Autos: Rasante RC-Buggys bis 75 km/h

Ferngesteuerte Autos: Rasante RC-Buggys bis 75 km/h

Als Nokia-CEO Stephen Elop den Wechsel von Symbian auf Windows Phone ankündigte, versprach er, in zwei Jahren werde der Umstieg erfolgreich vollzogen sein. Zwei Jahre später ist der Wechsel zwar durchgezogen, der Erfolg lässt jedoch noch auf sich warten. Gegen Samsung, Apple & Co. können die Lumia-Smartphones mit einem Marktanteil von circa fünf Prozent einfach nicht anstinken. Auf Nokias Hauptversammlung diese Woche haben Reuters zufolge etliche Aktionäre gefordert, den Fokus auf Microsofts Mobil-OS zu überdenken.

Jetzt sucht Nokia einen weiteren Weg, mit Smartphones erfolgreich zu sein. Und nein, es geht hier nicht um das neue Flaggschiff Lumia 925 a. k. a. Lumia 928 , das Nokia wohl am 14. Mai in London vorstellen wird – stattdessen haben die Finnen das andere Ende der Preisskala im Visier. Zusammen mit dem diese Woche vorgestellten Asha 501 hat Nokia das Nokia Asha Software Development Kit 1.0 freigegeben.

Das SDK ist quasi ein Werkzeugkoffer für Entwickler, um Java-Anwendungen für die Smartphones der Asha-Reihe zu programmieren, die sich preislich meist unterhalb der 100-Euro-Marke bewegen. Die Anwendungen werden übrigens nicht nur auf dem frischen 501 laufen, sondern zu allen bisherigen Asha-Handys kompatibel sein. Das Betriebssystem heißt hier übrigens weder Symbian noch Windows Phone, sondern stammt von der Anfang 2012 akquirierten Softwareschmiede Smarterphone .

Mit den technischen Daten des Asha 501 geht es ein wenig auf Zeitreise in die Vergangenheit: Das Display ist 3,0 Zoll und löst 320 × 240 Pixel auf. Die Kamera schießt 3,2-Megapixel-Fotos und dreht Videos in QVGA, also mit 320 × 240 Bildpunkten. Bei der Kommunikation mit der Außenwelt sind WLAN nach 802.11 b/g, Bluetooth 3.0 und – obacht – Edge das höchste der Gefühle. HSPA? Fehlanzeige. Gähn. Kriech. Im Gegenzug kostet das Asha 501 dafür nur 99 Euro, der Akku soll im Standby 48 Tage durchhalten.

In den kommenden Jahren will Nokia 100 Millionen dieser Billigeimer absetzen. Allerdings ist es fraglich, ob die Rechnung aufgeht. Von Huawei & Co. gibt es für ebenfalls um die 100 Euro bereits Android-Smartphones, und mit dem auf dem Mobile World Congress 2013 vorgestellten Firefox OS ist ein weiteres Betriebssystem im Billig-Segment im Rennen.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.