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Langstrecke: Lufthansa erlaubt Handynutzung im Flugzeug

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Mobiltelefonen sei Dank sind wir vernetzt wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Jederzeit und überall können wir kommunizieren, mit wem wir wollen – zumindest fast. Eines der wenigen verbleibenden Funklöcher auf diesem Planeten sind Flugzeuge. Fluggäste der Lufthansa dürfen zumindest auf Langstreckenflügen in Kürze ihr Handy benutzen, sogar ohne Flugzeugmodus.

Bislang hat die Fluglinie acht Maschinen, vornehmlich Boeing 747-8, die zwischen Frankfurt und München sowie Nordamerika und dem Mittleren Osten verkehren, entsprechend umgerüstet. Wohl aus Rücksicht auf die anderen Fluggäste sind Gespräche an Bord allerdings technisch unterbunden. Heimlich auf dem Klo telefonieren ist also nicht drin – wer unbedingt "muss", kann aber wohl Skype & Co. benutzen, wenngleich die Lufthansa VoiP-Dienste ebenfalls verbietet. Das Nutzen von Datendiensten ist nämlich erlaubt, ebenso wie das Schreiben von SMS. Mobiltelefone sollten allerdings stummgeschaltet sein, damit die Passagiere nicht ständig über dem Atlantik wachgebimmelt werden.

Wer sein Smartphones an Bord nutzt, muss dann allerdings mit Roaming-Gebühren rechnen – das Flugzeug wird hier quasi als ein eigenes Land behandelt und fällt damit in eine der entsprechenden Roaming-Klassen der Provider. Welche Kosten damit auf die Kunden zukommen, liegt in den Händen der jeweiligen Mobilfunkprovider und deren Einordnung.

Bei Start und Landung ist die Nutzung des Mobilfunks übrigens weiterhin untersagt. Allerdings müssen Fluggäste ihre Smartphones und Tablets ab dem 1. März bei der Lufthansa nicht mehr abschalten – der Flugzeug-Modus reicht nun auch offiziell aus, zumindest in allen Airbus-Maschinen.

Update: Hier findet Ihr eine Übersicht , wie teuer Euch SMS und Datennutzung beispielsweise bei der Telekom zu stehen kommen. Ein 50-KByte-Datenblock kostet 99 Cent – damit sind locker 20 bis 30 Euro weg, wenn Ihr einmal die TechStage-Startseite aufruft. Da lohnt sich das Lufthansa-Skynet dann eher.

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