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Kinect für Android? Google kauft Flutter

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Gestensteuerung ist spätestens mit der Vorstellung des Kinect-Controllers für Microsofts Xbox in der breiten Masse angekommen. Seit dem gibt es immer mehr Unternehmen, die ähnliche Produkte als Hard- oder Softwarelösung anbieten.

Dazu gehört auch Startup-Unternehmen Flutter , das jetzt von Google übernommen wurde . Der Konzern aus Mountain View soll für das kleine Unternehmen ganze 40 Millionen Dollar bezahlt haben.

Flutter ist als Anwendung für Mac OS X und seit kurzem auch für Windows erhältlich, mit der sich viele Multimedia-Programme wie iTunes, Spotify, Rdio, MPlayerX, VLC, Ecoute oder Quicktime mit Gesten über die Webcam steuern lassen. Auch das Bedienen von Online-Angeboten im Browser, darunter YouTube oder Netflix, ist mit Flutter möglich.

Die Erkennung der Gesten erfolgt dabei durch die Webcam. Es ist also im Gegensatz zu Kinect keine zusätzliche Hardware nötig. Damit ist Flutter zwar deutlich günstiger (knapp 4,50 Euro für OS X und kostenlos für Windows), aber auch nicht annähernd so genau und vielseitig wie ein gesonderter Controller.

Nun stellt sich die Frage, wie Googles Pläne mit Flutter aussehen. Zunächst soll die Anwendung für Mac und Windows weiter erhältlich sein, wie die Entwickler in der Bekanntgabe der Übernahme erklären. Auf lange Sicht ist es aber wahrscheinlich, dass Google die Technologie in vorhandene Produkte integriert.

So könnte Android bald von nativ Gesten gesteuert werden, wie es bei Samsungs Smartphone-Flaggschiffen heute schon klappt – wobei diese Technologie bei Samsung zugegebenermaßen noch einigen Spielraum für Verbesserungen besitzt. Eine andere Möglichkeit wäre die Integration in den Chrome-Browser.

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