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Kein Scherz: WhatsApp schafft Jahresgebühr ab

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WhatsApp wird von seinen Nutzern künftig keine jährliche Gebühr mehr verlangen, stattdessen wolle man sich auf den Ausbau von B2C-Diensten konzentrieren.

Der zu Facebook gehörende Messenger WhatsApp hat heute auf der DLD-Konferenz in München angekündigt, dass die bislang fällige Abo-Gebühr von 89 Cent pro Jahr abgeschafft werden soll. Stattdessen wolle man sich laut CEO Jan Koum auf andere Einnahmequellen konzentrieren. Werbeanzeigen innerhalb von WhatsApp schloss Koum jedoch aus.

Vielmehr werde man sich in Zukunft an Geschäftskunden richten, die über den Dienst mit ihren Kunden in Kontakt treten können (B2C). Als Beispiel führte der WhatsApp-Chef die Bank of America oder die Fluglinie American Airlines an. Dieser neue Geschäftszweig sei innerhalb des Unternehmens jedoch noch im Entstehen begriffen.

Im September 2015 veröffentlichte WhatsApp die letzten Nutzerzahlen. Demnach kam der Dienst zu diesem Zeitpunkt auf 900 Millionen Geräten zum Einsatz. Laut Wired dürfte dieser Wert nun schon bei knapp einer Milliarde Nutzern liegen. Im Gegensatz zu anderen Apps erfordert WhatsApp eine Mobilfunknummer, der Dienst weiß also deutlich mehr über seine Nutzer als andere Smartphone-Anwendungen. Entsprechend überraschend kommt nun die Entscheidung, dieses Potenzial nicht durch Werbung zu monetarisieren.

Noch in diesem Jahr will WhatsApp laut Koum mit ersten Testläufen beginnen. Dabei werde man Programme zur Verfügung stellen, mit denen Unternehmen und Organisationen mit ihren Kunden bzw. Mitgliedern in Kontakt treten können. Neben der Bank of America oder American Airlines verhandle man bereits mit 10 bis 30 anderen Unternehmen.

Außerdem äußerte sich Koum zum geplanten Ausbau der Verschlüsselung in WhatsApp. Bis zur vollständigen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Nachrichten werde es noch einige Monate dauern.

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