Kanada: Bezahlen mit Herzschlag in Testphase

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In Kanada wurde jüngst das erste Mal eine Zahlung mit Herzschlag getätigt. Die Firma Nymi hat dort ein Pilotprojekt für ihre Authentifizierungslösung „heartID“ gestartet.

In unserem Round-Up zum Thema Authentifizierungslösungen ist das Nymi-Band wohl eine der abgefahrensten Möglichkeiten sein Handy zu entsperren. Das Armband misst den Herzschlag des Nutzers und nutzt diesen in Verbindung mit NFC zur Identifizierung. So lässt sich nicht nur das Mobiltelefon sichern, sondern sich beispielsweise auch bargeldloses Zahlen realisieren. Dies demonstrierte der Hersteller des biometrischen Armbands laut einem Bericht von futurezone am vergangenen Freitag in Kanada.

In Zusammenarbeit mit MasterCard und der TD Bank Group hat das Unternehmen dort gerade den Startschuss für ein Pilotprojekt mit seiner Authentifizierungslösung „heartID“ gestartet. Am vergangenen Freitag bezahlte dort das erste Mal ein Mensch per Nymi-Band mit seinem Herzschlag. Der Prototyp des Biometrie-Gadgets war dabei mit der MasterCard des Nutzers verlinkt, die Authentifizierung erfolgte per NFC. Mehr als 100 Personen in Toronto, Ottawa und Regina sollen bis Ende Sommer an den Tests teilnehmen.

Wie die Kollegen von futurezone berichten, wollen weitere kanadische Banken bis Ende des Jahres mit ähnlichen Projekten an den Start gehen. Nymi hingegen erwartet, dass im Laufe des Jahres mehrere tausend Zahlungen mit dem Nymi-Band getätigt werden. Die Vision von Firmengründer Karl Martin sei es, die Art und Weise, wie die Authentifizierung eines Menschen heutzutage erfolgt, durch die heartID-Technologie grundlegend ändern zu können, schreibt futurezone.

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