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iPhone 6s mit 16 GByte: voll nach 30 Minuten 4K-Video

von  //  Twitter Google+

Die kleinste Variante des Apple iPhone 6s hat weiterhin nur 16 GByte. Das ist für ein Smartphone mit kräftiger 3D-Grafik und 4K UHD-Kamera viel zu wenig.

Sorry Apple, aber dafür gibt's Schelte. Preise erhöhen, schön und gut: Das könnt Ihr Euch offensichtlich leisten, und die Kunden scheint es nicht abzuschrecken. Schließlich scheint das iPhone 6s erneut jeden Vorbestellungs-Rekord zu übertreffen.

Aber das Einsteigermodell wird künstlich klein gehalten – fast an der Grenze zur Unbenutzbarkeit. Nur 16 GByte Speicher und keine Möglichkeit der Erweiterung: Das ist schwach. Zumal das Betriebssystem schon vier GByte belegt, bleiben also 12 für Apps und Nutzerdaten Aktuelle Games, und die kann die Grafik-Engine des neuen Modells locker verkraften, brauchen gerne mal ein Gigabyte Speicher. Oder mehr. Dazu ein Stapel Fotos, eine Spotify-Playlist und ein paar selbst aufgezeichnete Videos, dann ist die Kiste voll.

Noch schneller geht's, wenn man die neuen Funktionen der Kamera nutzt. Sie zeichnet Videos nun in Ultra-High-Definition auf. Besitzer des 16-GByte-Modells haben davon aber nicht viel: Eine Minute iPhone-Video in UHD belegt 375 MByte des kostbaren Speichers. Oder anders: Wenn ansonsten nichts auf dem iPhone 6s installiert ist, reicht der Speicher für 32 Minuten.

16 GByte – das geht gar nicht. Bleibt potentiellen Käufern also nur die Möglichkeit, 100 Euro Aufpreis für 64 GByte zu zahlen. Schade, dass das Einsteigermodell nicht mit 32 GByte ausgestattet ist. Damit könnte man leben.

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