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iOS 7: eine kleine Spende für den Jailbreak

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Seit September ist Ruhe in der Jailbreak-Szene eingekehrt – zumindest auf den ersten Blick. Denn seit Apple die Version 7 des iOS-Betriebssystems für iPhones, iPads und Apple TV an den Start gebracht hat, gibt es keinen Jailbreak mehr.

Das bedeutet vor allem: Es gibt keinen alternativen App Store. Mittels Cydia konnten iPhone-Nutzer in der Vergangenheit Apps auf ihren Smartphones installieren, die die harten Hürden von Apples App-Kontrollteam nicht genommen haben oder nicht nehmen wollten; von Spielen, die den Apple-Gründer Steve Jobs verunglimpfen über System-Tools, die WLAN-Tethering auch dann ermöglichen, wenn der Provider den Dienst gesperrt hat, bis hin zu optischen Komplettrenovierungen der Oberfläche.

Anfangs sah es so aus, als wäre ein iOS7-Jailbreak nur einen Steinwurf entfernt. Doch inzwischen sind fast drei Monate vergangen, und noch immer halten Apples Sicherheitsmechanismen dicht. Um einen erhöhten Anreiz für das Knacken der Sperren zu schaffen, will ein Gruppe aus Aktivisten einen Geldpreis für den erfolgreichen Jailbreak zur Verfügung stellen. Knapp 2000 Dollar sind bereits im Topf – und jeder, der möchte, kann den Betrag mit einer Spende auf der Webseite Is iOS7 jailbroken yet? erhöhen.

Die Hürden für den Jailbreak sind allerdings ebenfalls hoch. Um an die Kohle zu kommen, muss ein erfolgreicher Hacker die Quellen seines Jailbreaks offenlegen. Außerdem muss er für "Normalnutzer" geeignet sein und unter allen von iOS 7 unterstützten iPhones funktionieren (iPhone 4S, 5, 5C, 5S). Das schreiben unsere Kollegen von Mac & i.

Übrigens: Vorsicht vor angeblichen, kostenpflichtigen Jailbreaks für iOS7. Wir haben kürzlich einen solchen Anbieter getestet. Außer Spesen nichts gewesen.

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