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Hugo Barra: Xiaomi Redmi Note bald international verfügbar

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Gestern machte die Meldung zu einem schier unfassbar günstigen Phablet die Runde: Für umgerechnet gerade einmal 93 Euro hat das Xiaomi Redmi Note einen Octa-Core-Prozessor und ein 5,5 Zoll großes 720p-Display an Bord. Boah, haben wir uns als erstes gedacht. Und dann: Der Chinaböller kommt eh nicht nach Europa – Schade.

Heute allerdings hat Hugo Barra, einst Android-Produktmanager bei Google und jetzt Vice President bei Xiaomi, auf Google+ angekündigt , das Xiaomi Redmi Note werde im Mai in Taiwan, Singapur und HongKong erhältlich sein – und bald darauf in weiteren Märkten. Nachdem Barra im vergangenen August zu Xiaomi wechselte , um dort das internationale Geschäft voranzutreiben, besteht berechtige Hoffnung, dass sich auch Europa unter diesen "weiteren Märkten" wiederfindet.

Auch wenn es hierzulande dank Einfuhrsteuern, Gema-Abgaben und sonstiger Phantasiegebühren sicherlich keine 93, sondern eher um die 150 Euro kosten wird: Das Xiaomi Redmi Note könnte auch hierzulande aufräumen. Für das Geld gibt es wie gesagt, eine Octa-Core-CPU, die in der Basis-Version mit 1,4 GHz taktet, sowie 1 GByte Arbeitsspeicher. Für umgerechnet 22 Euro Aufpreis rennt das MediaTek-MTK6592-SoC mit 1,7 GHz, und im Gehäuse stecken 2 GByte RAM. Das 5,5 Zoll große, mit dem Touchpanel vollständig laminierte IPS-Display löst 1280 × 720 Pixel auf.

Außerdem an Bord: Dual-SIM-Kartenslot, 3200 mAh starker Akku, 13-Megapixel-Hauptkamera und 5-Megapixel-Frontknipse für Selfie-Freaks. Der interne Speicher ist mit 8 GByte nicht gerade riesig, aber per microSD-Karten erweiterbar. WLAN nach 802.11 b, g und n, Bluetooth 4.0 und GPS sind ebenfalls an Bord. Als Betriebssystem kommt das schon etwas angestaubte Android 4.2 zum Einsatz.

Und wer Xiaomi verfolgt hat, weiß: Die Chinesen haben zusammen mit Barra große Ziele. So hat der ehemalige Googler selbst im Interview mit AllThingsDigital gesagt, die Welt werde in wenigen Jahren über Xiaomi sprechen wie heute über Google und Apple – so er seinen Job denn richtig mache. Na dann, Hugo: Ran an die Buletten.

Zu guter Letzt kann ich Euch zu diesem Thema noch Folge 51 von unserem TechDuell empfehlen. Da haben Fabi und Daniel darüber diskutiert, ob man Noname-Smartphones braucht. Was meint Ihr?

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