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Huawei-Devices-CEO: QHD-Displays sind Schwachsinn

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Bereits im vergangenen Winter mehrten sich die Gerüchte, dass die kommenden Flaggschiff-Smartphones mit QHD-Displays ausgestattet wären – und sie lagen daneben. Statt ultrahochauflösenden Displays gab es "nur" Full-HD-Kost. Mit dem LG G3 dürfte sich das ändern: Das Smartphone wird aller Wahrscheinlichkeit nach ein 5,5-Zoll-Display mit QHD-Auflösung und 538 ppi haben. Auch Samsung und HTC arbeiten gerüchteweise an Premium-Varianten ihrer Spitzenmodelle, die jeweils mit QHD-Auflösung aufwarten sollen. Doch brauchen wir derartig hochauflösende Displays überhaupt in unseren Smartphones?

In einem Interview mit TechRadar hat sich Richard Yu, seines Zeichens CEO von Huawei Devices, nun ganz klar dagegen ausgesprochen. In seinen Augen sei QHD-Auflösung in Smartphones Nonsens, da das menschliche Auge den Unterschied zwischen Full-HD und QHD nicht ausmachen könne. Das stimmt allerdings nicht ganz – zumindest, wenn man einer vom Displayhersteller Sharp beauftragten Studie Glauben schenken darf. Die Studie ergab, dass das menschliche Auge durchaus in der Lage ist, einen Unterschied zwischen 339 ppi und 508 ppi festzustellen – oftmals sogar zwischen 508 ppi und 1016 ppi.

Doch Yu hat noch einen weiteren Punkt im Interview gegen QHD-Displays angeführt, der den oben genannten Fehler wieder ausbügelt: Displays mit derartig hoher Auflösung verbrauchen zu viel Strom. Und der Akku ist bekanntlich nach wie vor eine der Achillesferses eines jeden Smartphones.

Quelle: TechRadar

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