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HTCs USA-Chef: monatliche Android-Updates unrealistisch

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Android ist das führende Smartphone-Betriebssystem – und somit lohnendes Ziel für Hacker. Viele Geräte haben gefährliche Sicherheitslücken. Doch regelmäßige Updates scheinen weiterhin unrealistisch zu sein.

Google macht es, Samsung und LG wollen auch. Die Rede ist von Patch-Days nach Microsoft-Vorbild: Regelmäßig, beispielsweise einmal im Monat, sollen Sicherheitslücken gestopft werden. Was gut klingt, ist in der Praxis aber eine große Hürde. So groß, dass Jason Mackenzie, USA-Boss von HTC, dem Plan auf Twitter eine Absage erteilt hat.

Nur Google hat bei seinen Nexus-Smartphones tatsächlich ein leichtes Spiel, da das Unternehmen – ähnlich wie Apple bei seinen iPhones – Hard- und Software komplett kontrolliert. Hersteller anderer Android-Smartphones sind abhängig von Google und der Open Handset Alliance, was die Software angeht, und müssen zusätzlich oft auf die Belange der Netzbetreiber Rücksicht nehmen.

Software-Updates werden nämlich erst dann ausgespielt, wenn alle beteiligten Parteien ihr OK gegeben haben. Doch allein die Tests von neuen Software-Versionen dauern teilweise mehrere Wochen – und müssen in jedem Land und bei jedem Netzbetreiber einzeln durchgeführt werden. Zumindest brauchen die Hardware-Hersteller das Go des Netzbetreibers, bevor sie eine neue Software ausspielen können.

Wie Samsung und LG diese Hürden stemmen wollen, haben die koreanischen Unternehmen bislang übrigens nicht gesagt. Aber vielleicht ist das ja nun der Anfang vom Ende. Vom Ende der unterträglichen Software-Vielfalt – und der Beginn eines aufgeräumten, sicheren Androids der nächsten Generation.

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