HTC One mit purem Android auf Weg: Sinnlos?

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HTC hat Humor: Kürzlich haben wir noch spekuliert, ob es ein HTC One ohne Sense-Oberfläche und dafür mit Vanilla-Android geben soll – was sich zu bestätigen scheint. Die Taiwaner sprechen offenbar über das One in der Google-Ausführung als "Senseless Edition" – also "ohne Sense", aber anders übersetzt auch "ohne Sinn".

Offenbar will sich HTC von Samsung nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, die ihr Flaggschiff Galaxy S4 im Zuge der Google I/O auch in einer Variante ohne ihr angepasstes User-Interface namens Touchwiz Nature UX präsentierten. Der Vorteil: Alle Android-Updates, die Google veröffentlicht, würden auch automatisch für diese Geräte zur Verfügung stehen. Bei angepassten ROMs kann das mitunter mehrere Monate dauern – sofern es überhaupt Updates auf höhere Versionen gibt.

Man kann verstehen, dass viele Nutzer immer die neuesten Android-Versionen auf ihren Phones haben möchten. Die Notwendigkeit dürfte im Vergleich zu vor zwei oder drei Jahren nicht mehr gegeben sein. Damals veröffentlichte Google in kurzen Abständen hintereinander neue Android-Versionen, die teilweise drastische – und durchaus notwendige Neuerungen beziehungsweise Verbesserungen mit sich brachten.

Diese Zeiten sind heute vorbei. Alleine schon um die Fragmentierung der Android-Versionen einzudämmen, hat Google die Update-Zyklen deutlich verlängert. Das letzte wichtige Update auf Android 4.1 erfolgte im Juni 2012. Es gab zwar eine Reihe kleinerer Verbesserungen, die aber nichts Weltbewegendes hervorbrachten.

Ganz nebenbei ist HTC beim Liefern von Updates sogar sehr schnell. Unsere Kollegen von der c't haben herausgefunden, dass ein Update bei HTC im Durchschnitt nach 5,9 Monaten folgt. Wen das Thema "Updategeschwindigkeit der Hersteller unter Android " interessiert, der sollte dringend den Artikel hinter dem angegebenen Link lesen.

Eines muss allen klar sein, die freudig nach einer HTC-One-Vanilla-Android-Version schreien: Das One ist danach nicht mehr das Gerät, das man sich vielleicht so vorstellt. Ob man nun die Sense-Oberfläche mag oder nicht – HTC hat hier viel gedankliche Arbeit investiert. Ein Smartphone ist eben erst durch die Software wirklich smart.

Viel wichtiger als die Oberfläche sind aber die Anpassungen, die wegen Kamera und Lautsprecher (Boom Sound) vorgenommen werden müssen. Ein blankes, pures Android ohne die vorgenommenen Optimierungen dürfte in jedem Falle die Hardware anders ansteuern.

Der Trend geht offenbar bei teuren Smartphones zu zwei Varianten: Die normale Version, und die mit reinem Android darauf. Die Hersteller lassen sich immer mehr Finessen bei der eingesetzten Hardware einfallen, die mit Software-Anpassungen überhaupt erst richtig lauffähig sind. Ist es dann nicht sinnvoller, ein Smartphone zu kaufen, das auch wirklich für Vanilla Android gebaut wurde, sollte man wirklich eines wollen?

Man wird sehen, was passiert, wenn HTC sein One in der Google Edition herausbringt. Ob senseless or not – diese Entscheidung muss am Ende natürlich jeder für sich selbst treffen. Lang warten müssen wir wohl nicht mehr: Angeblich soll das Gerät in den nächsten 14 Tagen angekündigt werden.

Quelle: Geek

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