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HTC One besteht aus Metall, Glas und ... Kleber

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Das neue HTC One ist zweifelsfrei ein Meisterstück. Vollgestopft mit toller Technik, ein hübsches Gehäuse aus Alu und Glas. Aber: Passt um Himmels willen darauf auf! Lasst es nicht fallen. Denn sollte es einen Schaden geben, wird die Reparatur vermutlich teuer.

Der Grund: Das HTC One ist nicht nur vollgestopft mit toller Technik, sondern auch voller Kleber. Das zumindest haben die Kollegen von iFixIt bei ihrem typischen Tear-Down herausgefunden. Kaum in den Händen, wurde das neue One sofort in seine Einzelteile zerlegt.

Und obwohl es so gut los ging, mit einfach zu lösenden Schrauben am Gehäuse, wartete direkt danach der absolute Albtraum auf Handy-Handwerker: Das Mainboard ist auf der Rückschale des Gehäuses verklebt. Man muss es entfernen, um an den Akku zu kommen – und dieser wiederum ist auf der Rückseite des Displays verklebt.

Bei iFixIt ist der erste Reparaturversuch schon mal gründlich in die Hose gegangen: Beim Entfernen des Display-Panels aus dem Gehäuse wurde das Flachbandkabel zur Anzeige ein Opfer der Werkzeuge. Und es wird wohl nicht nur bei diesem einen defekten One bleiben.

Liebe Hersteller, vielleicht gibt es gute Gründe für viel Kleber im Inneren. Platzersparnis? Dichtheit? Ich weiß es nicht. Aber ich würde liebend gerne ein etwas dickeres Smartphone akzeptieren, bei dem ich Akku und Displayglas ohne Schweißbrenner, Säurebad und Brechstange austauschen kann.

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