Home Automation: iHaus bietet Internet-of-Things-App

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Die Zukunft der Home Automation heißt Internet of Things und kreuzt sich mit Mobile-Produkten wie Smartphones, Tablets und Wearables. Es geht um Waschmaschinen, Licht- und Soundanlagen und vieles mehr – sogar die elektrische Zahnbürste ist von diesem Wandel betroffen: Alles soll in das Internet. Alles soll kommunizieren. Die technologischen Ressourcen sind bereits vorhanden – jetzt geht es nur noch um die Infrastruktur und Standards . Aber halt:

„Das Internet der Dinge steht für eine Vision, in der das Internet in die reale Welt hinein verlängert wird und viele Alltagsgegenstände ein Teil des Internets werden. Dinge können dadurch mit Information versehen werden oder als physische Zugangspunkte zu Internetservices dienen, womit sich weitreichende und bis dato ungeahnte Möglichkeiten auftun“, sagt Friedemann Mattern, Informatiker und Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.

Diese sogenannte digital society wurde bereits 1966 von Karl Steinbuch, einem deutschen Kybernetiker prophezeit: „Es wird in wenigen Jahrzehnten kaum mehr Industrieprodukte geben, in welche die Computer nicht hineingewoben sind.“

Jetzt, 48 Jahre später, ist es soweit. Laut einer Studie des US-amerikanischen Telekommunikationsherstellers Cisco Systems wird es allein in Deutschland 2,5 Milliarden Haushaltsgeräte mit einer Netzwerkanbindung geben. Der Umsatz im vergangenen Jahr in Deutschland wird auf etwa 40,66 Milliarden Euro geschätzt. Ein großer, unbekannter aber vielversprechender Markt, der exponentiell wächst. Kein Wunder also, dass Technologiegiganten wie Apple und Google schon jetzt ihre Flaggschiff-Produkte für die kommende Dekade vorbereiten. Aber es gibt auch einige Davids unter den Goliaths: Das Münchener Startup-Unternehmen iHaus AG entwickelt aktuell eine All-in-one-App für die Heimautomatisierung.

iHaus für Apple iOS kommt in Kürze in den App Store. Danach folgen die Versionen für Android OS sowie Microsoft Windows Phone OS, bestätigte CEO Robert Klug gegenüber TechStage. Mit der Applikation können IoT-Geräte gesteuert und untereinander vernetzt werden. Die Verbindung klappt über WLAN und unterwegs über das Mobilfunknetz. Die App mit grundlegenden Funktionen soll kostenlos angeboten werden – wer möchte, kann später spezielle Erweiterungen, LINKIT genannt, kaufen.

iHaus unterstützt schon jetzt einige Geräte und Dienste wie die smarten Glühbirnen von Philips, Lautsprecher von Sonos, SmartTVs, SmartGrid, IP-Kameras, Sprechanlagen, Heizkörper und mehr. Die Spin-off-Gesellschaft der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH möchte nicht das nächste Tool zur Steuerung von Haushaltsgeräten auf den Markt werfen, es sieht einen Mehrwert im intelligenten Zusammenspiel. Beispielsweise gibt es eine Funktion namens SUMIT – mit dieser lassen sich alle Geräte im Haushalt nur mit einem Klick ausschalten. Das spart Zeit. Und Energie.

Apple-Technologie als Standard

Neben der manuellen Ansteuerung kann die iHaus-App auch Dinge automatisch nach Zeit und einem Ereignis erledigen. Dies klappt beispielsweise über GPS oder Nahfeldkommunikation. Hierfür setzt man auf iBeacon-Technologie von Apple. Es ist ein offener Standard – der NFC-Pendant aus Cupertino, Kalifornien.

Die Digitalisierung kommt. Die Industrie ist bereit. Sind wir es auch?

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