Googles Play-Service-Update: Kampf gegen Android-Malware

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Dass unter Android ein großes Malware-Problem gibt, ist in Mountain View durchaus bekannt. Sundar Pichai, Leiter der Android-Abteilung bei Google, sagte im Rahmen des Mobile World Congress gegenüber Frandroid , dass dies daran liegt, dass Android das meistverwendete mobile Betriebssystem ist. Er fügte außerdem hinzu, dass er selber seine Attacken auf Android fokussieren würde, wenn er die Absicht hätte, Malware zu verbreiten. Allerdings hätte er nicht mehr lange Spaß an seiner Strategie, denn Google rüstet sich im Kampf gegen Schadsoftware.

In einem kommenden Update der Google-Play-Services stellt Google den Verifikationsprozess von Apps um. Bisher überprüft Google jede App auf bekannte Schadsoftware, beim Einstellen in den Play Store, oder wenn sie Updates erhält. Das Problem bei dieser Methode ist, dass Google nur nach bekannten Bedrohungen sucht – Entwickler sind also in der Lage, schädlichen Code in den Play Store zu schmuggeln, den Google noch nicht kennt.

Nach dem Update der Play Services findet diese Prüfung in regelmäßigen Abständen auf dem Smartphone statt. Sobald Google also neue Schadsoftware kennt, prüft der Konzern aus Mountain View bestehende Apps ebenfalls darauf. Es liegt zwar immer noch an Google, die entsprechende Malware zu kennen, aber der Spielraum für Anbieter derartiger Apps schränkt sich durch das Update doch massiv ein und die Sicherheit unter Android erhöht sich gewaltig.

Da der neue Verifikationsprozess Teil der Google Play Services ist, kommen alle Geräte ab Android 2.3 (immerhin fast 99 Prozent aller im Play Store registrierten Geräte) in den Genuss der erhöhten Sicherheit. Die meisten Nutzer dürften davon allerdings nichts mitbekommen, da die Play Services sich im stillen Kämmerlein aktualisieren und danach unauffällig im Hintergrund auf Malware prüfen. Der Nutzer bekommt also erst etwas von dem neuen Sicherheits-Feature mit, wenn Google Play Service einen Schädling entdeckt.

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