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Google verbietet eigene Update-Routinen in Play-Store-Apps

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Google hat in den USA seine Nutzungsbestimmungen für den Play Store geändert und will zukünftig keine Apps mehr zulassen, die sich selbständig aktualisieren. Davon könnte dann auch die Facebook-App betroffen sein, die dann, laut neuen Bestimmungen, als "Gefährliches Produkt" eingestuft würde.

Android geht traditionell mit Installationsrechten wesentlich offener um als beispielsweise iOS oder Windows Phone. Google verzichtet bei der Überprüfung von Apps auf lange Freischaltmechanismen, bevor sie dann in den Play Store wandern. Grundsätzlich ist es unter Android im Gegensatz zu den Konkurrenz-Betriebssystemen auch möglich, Software von Dritten – ganz ohne Play Store – auf dem Telefon zu installieren. Der Nutzer muss in diesem Fall lediglich zustimmen, dass auf dem betreffenden Smartphone Software aus nicht sicheren Quellen installiert werden darf. Trotz dieser Freiheiten ist es für App-Entwickler üblich, ihre Updates über den Play Store zur Verfügung zu stellen und auf eigene Update-Mechanismen zu verzichten.

Laut eines Berichts der Webseite Ars Technica hat Facebook vor einigen Wochen zum Update seiner App aufgerufen, ohne dabei über den Google-Store zu gehen. Selbst wenn man davon ausgehen kann, dass Facebook keine schädliche Software auf den Smartphones installieren möchte: Setzt sich diese Praxis durch, könnte Google die Kontrolle über das Betriebssystem engleiten. App-Entwickler könnten beispielsweise eine harmlose App in den Play Store einstellen und darüber verbreiten, später aber dann schädliche Software nachladen.

Google schiebt dem jetzt einen Riegel vor und erweitert seine Nutzungsbestimmungen um den Satz "An app downloaded from Google Play may not modify, replace or update its own APK binary code using any method other than Google Play's update mechanism" (Eine App, die aus Google Play heruntergeladen wurde, darf weder modifiziert noch ersetzt werden oder seinen binären APK-Code abseits der Google-Play-Update-Mechanismen aktualisieren). Das beträfe, so glaubt Ars Technica, auch die Android-App von Facebook.

Für Verbraucher ist die neue Regelung sinnvoll und es verwundert, dass solche Updates bislang überhaupt durch Google erlaubt waren.

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