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Google plant Mobilfunk ohne Roaming-Kosten

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Egal, wo auf der Welt man ist: Telefonieren, surfen und SMSen soll immer das gleiche kosten. Das plant anscheinend Google – dem Unternehmen wird schon länger nachgesagt, dass es als Provider auftreten will.

Eigene Sendemasten will Google nicht aufstellen. Stattdessen plant der Suchmaschinenbetreiber anscheinend, als virtueller Netzbetreiber aufzutreten: Man kauft also Netzkapazitäten bei den bestehenden Anbietern ein. Gerüchten zufolge gab es in den USA erfolgreiche Gespräche mit T-Mobile USA und Sprint , und The Telegraph berichtete kürzlich über Verhandlungen mit Hutchison Whampoa – die in einigen europäischen Ländern unter der Marke Three aktiv sind.

Klingt spannend, oder? Allerdings hat die Sache bislang zwei Haken. Zum einen haben sich weder Google noch Hutchison zu dem Thema geäußert: Es bleibt also nur ein Gerücht. Und zum anderen heißt es unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, dass Google derzeit keine vergleichbaren Pläne für Europa hat. Der Mobilfunkmarkt bei uns sei im starken Wettbewerb und die Regulierungsbehörden bremsen hohe Roaming-Kosten ein.

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