TechStage | Tests, Ratgeber und Kaufberatungen zu Smartphones, Smart Home, Computer und Technik, die Spaß macht

Google Nexus 7: Neu und mit viel Power und Pixeln
Beliebt auf TechStage
Homeoffice ohne Rückenschmerzen: elektrischer Tisch, Monitorarm, ergonomische Maus, Tastatur und Co. ab 15 Euro
Sitz, Abschirmung und Sound für In-Ear-Kopfhörer verbessern
Günstig & monatlich kündbar: Mobilfunktarife mit 3 GByte bis 5 Euro
Renn- und Freestyle-Drohnen mit HD-Livebild Fliegen: Alternativen zur DJI FPV Combo

Google hat den Tablet-Markt fest im Blick und will diesen für sich erobern. Dabei soll das neue Nexus 7 helfen, das dem Vorgängermodell eine deutlich höhere Auflösung, einen schnelleren Prozessor und mehr Ausstattung voraus hat – auch wenn der Preis etwas höher ausfällt als zuvor.

Der Konzern aus Mountain View setzt auf auf bewährte Parnterschaften und holt auch beim neuen Nexus 7 den taiwanischen Hersteller Asus mit ins Boot. Man setzt auf einen deutlich besseren Prozessor und auf den gleichen Chipsatz wie beim Nexus 4: dem Snapdragon S4 Pro aus dem Hause Qualcomm. Der Chip ist auf 1,5 GHz getaktet und zeigt bei den ersten Benchmark-Tests, dass er sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken braucht.

Der Arbeitsspeicher liegt jetzt bei 2 GByte, der interne Speicher bei 16 oder 32 GByte. Leider lässt sich dieser nicht via SD-Karte erweitern.

Vor einem Jahr punktete Google bei der Vorstellung des Nexus 7 der ersten Generation mit damals beeindruckenden 1280 × 800 Pixeln. Gemäß der alten Tradition wollte man offenbar auch an dieser Stelle wieder nachlegen und verbaut beim neuen Modell einen Bildschirm mit 1920 × 1200 Bildpunkten, was einer Pixeldichte von 323 ppi entspricht. Das liegt beispielsweise deutlich über der Pixeldichte des iPad 4, das "nur" auf 264 Pixel pro Inch kommt.

Im WLAN-Netz funkt das Gerät nun auch im 5-GHz-Band, bleibt aber ansonsten beim 802.11n-WLAN. Außerdem hat das Nexus 7 NFC und Bluetooth an Bord, das dank Android 4.3 auch Bluetooth Smart unterstützt. In den USA kommt das Tablet außerdem auch als LTE-Version auf den Markt. Ob und wann auch Deutschland irgendwann in den Genuss kommt, ist leider offen.

Google hat auch beim Gehäusedesign vieles verändert und verbessert. An der Front sitzt jetzt nur noch eine LED für die Benachrichtigungen. Der Nexus-Schriftzug findet nun auf der Rückseite seinen Platz. Gegenüber der älteren Version ist das neuere Modell deutlich schlanker und misst nur noch 7 Milimeter, anstatt bisher 8 Millimeter. Außerdem ist der Rahmen an den langen Seiten rund 3 Millimeter schmaler. Das neue Nexus 7 wiegt zudem rund 50 Gramm weniger als noch das Gerät von vor einem Jahr.

Der Lautsprecher des alten Nexus 7 war auf der Rückseite angebracht. Nun sind zwei Stück an den kurzen Enden zu finden, wobei der untere vom Micro-USB-Anschluss in zwei Teile getrennt ist. Google weist in seiner Präsentation darauf hin, dass das Fraunhofer-Institut ein neues System beisteuert, das für eine Art Surround-Sound sorgen soll. Wie gut beziehungsweise nicht gut das dann in der Praxis funktioniert, müssen dann unsere Tests zeigen.

Auf der Rückseite hat das Nexus 7 eine Kamera mit 5 Megapixeln. Vorne sitzt eine, die mit 1,2 MP auflöst. Das Tablet unterstützt außerdem den Standard Qi zum kabellosen Aufladen.

Google möchte das neue Tablet rasch verfügbar machen. Der Verkauf startet vorerst ab dem 30. Juli in den USA, kurz darauf dann in einigen anderen Ländern. Deutschland ist aber schon von Anfang an mit dabei. Als Verkaufspreis startet das Nexus 7 mit 16 GByte internem Speicher für 229 US-Dollar. Die 32-GByte-Variante kommt auf 269 US-Dollar. Ob Google dann hierzulande den selben Preis in Euro aufruft, bleibt abzuwarten.

Das Nexus 7 (2013) findet Ihr natürlich auch in unserer Produktdatenbank.

Text: Alexander Spier / Fabien Röhlinger

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.