Google: Konsole, Smartwatch und neues Nexus Q in Arbeit

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Wie das Wall Street Journal von Insidern erfahren haben will, arbeitet Google aktuell an einer Android-Konsole à la Ouya , einer Android-Smartwatch und am Nachfolger des Media-Streaming-Gerätes Nexus Q , das im letzten Jahr präsentiert, jedoch nie auf den Markt gebracht wurde.

Alle drei Geräte will Google dem Wall Street Journal zu folge in Eigenregie entwickeln und vermarkten – mindestens eines der drei Projekte soll im Herbst auf den Markt gelangen. Mit der Android-Spielekonsole und der Smartwatch will Google den Informationen zufolge vor allem der Konkurrenz – namentlich Apple – entgegenwirken, die gerüchteweise ebenfalls an einem Gaming-Device und einer intelligenten Uhr arbeitet.

Neben den drei schon erwähnten Geräten spricht das Wall Street Journal im Artikel auch von einem Laptop des Herstellers HP, der mit der kommenden Android-Version Key Lime Pie laufen und herkömmlichen Windows-Laptops Konkurrenz machen soll. Diese Vermutung erhöht unsere Spannung auf das, was uns mit Android 5.0 erwartet. Schon jetzt haben einige Hersteller All-in-one-PCs auf Android-Basis im Sortiment, obwohl Googles Betriebssystem gar nicht als PC-OS konzipiert ist. Dies könnte sich jedoch zukünftig ändern. Dass Google mit Android auch in anderen Gefilden wildern will, deutet sich schon länger an.

Die Vermutung, in den Google-X-Laboratorien, könne man sich auch mit dem Thema "Android als Allround-Betriebssystem" intensiver auseinandersetzten, erscheint uns zumindest nicht unwahrscheinlich. Denn das Ziel von Google scheint klar zu sein – die Eroberung des weltweiten Gerätemarktes, wie es das deutsche WSJ formuliert.

Dazu passt die Vermutung, dass Android 5.0 auch seinen Weg in Schwellen- und Entwicklungsländer finden wird. Die Hardware-Anforderungen sind schlicht geringer als die von Windows 8. Genau dies soll laut dem WSJ auch einer von Googles aktuellen Plänen sein: Günstige Smartphones auch dort auf den Markt zu bringen. Auch in immer mehr Haushaltsgeräten soll Android zum Einsatz kommen, glaubt man den Informationen des WSJ. Wie wäre es zum Beispiel mit Android als Kühlschrank-OS?

So vielversprechend das alles klingt – es könnte einem andererseits auch Angst und bange werden. Die Vision eines immer gegenwärtigen sympathisch schauenden Androiden, den wir nicht nur in der Tasche mit uns herumtragen, sondern der uns den Kaffee zubereitet, das Fernsehprogramm vorschlägt und bei der Arbeit unterstützt ... Das erweckt in mir durchaus Assoziationen zu einem ach so lustigen Clown, der im Dunkeln mit seinem Masken-Gesicht auch in Horror-Filmen einen guten Job macht... Vielleicht hätte ich mir Stephen Kings "Es" aber auch nicht so oft ansehen sollen.

Man sollte bei der ganzen Sache allerdings auch nicht vergessen, dass es sich hier um ein Sammelsurium von Gerüchten und Vermutungen handelt. Wenn auch vieles davon alles andere als unwahrscheinlich klingt.

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