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Google Glass: Patent für Eye-Tracking bei Anzeigen

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Das, was wir uns immer gedacht haben, scheint sich zu bestätigen: Google will sehr viel mehr von Google Glass , als nur ein cooles Gadget zur Aufnahme von YouTube-Videos oder für andere Google-Services zu verkaufen. Vielmehr verspricht sich das Unternehmen aus Mountain View ein echtes Geschäftsmodell, in dem der Suchmaschinenriese mehr als heimisch ist: der Werbemarkt. Google hat ein Patent eingereicht, das beschreibt, wie die Augenbewegungen des Google-Glass-Trägers verfolgt. Es soll dann ermittelt werden, ob der Nutzer die Werbung liest und der Werbetreibende für das Betrachten zahlen muss.

Das Verfahren ist offenbar sehr aufwendig. Schließlich muss die Glass nicht nur wissen, wohin der Nutzer gerade blickt, sondern auch, was der Brillenträger betrachtet. Das Gesehene wird analysiert, um herauszufinden, ob es sich um Werbung handelt. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Glass – beziehungsweise die Server dahinter – ständig alles irgendwie registrieren und analysieren muss. Werbetreibende würden ihre Werbung dann nach dem "Pay-per-Glaze"-Prinzip bezahlen.

Eigentlich kommt das Patent zu einer Unzeit. Immerhin findet gerade eine große Debatte über mehr Datensicherheit statt. Ein solches Projekt, wie es Google vor hat, könnte man in diesem Zusammenhang durchaus kritisch sehen – gerade auch deswegen, weil Google über eine Identifizierung von Personen nachdenkt. Google möchte hier zwar eine Opt-Out-Möglichkeit bieten, die eine solche Analyse dann ausschließt. Eine direkte Verknüpfung zwischen der analysierten Daten und dem Google-Glass-Nutzer soll ebenfalls nicht stattfinden.

Dennoch könnte ein solcher Schritt vielen Menschen zu weit gehen. Man fragt sich: Ist die Zeit wirklich schon reif für so etwas wie Google Glass?

Weiterführende Storys zu diesem Thema:

Quelle: Caschys Blog

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