Gescheitert: Kickstarter-Uhr CST-01 kommt nicht

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Ein im Januar 2013 gelaufenes Kickstarter-Projekt ist gescheitert. Ein ultradünnes Armband mit E-Ink-Display sollte es werden, eine Uhr mit einer Bauhöhe von gerade einmal 0,8 Millimetern , das für einen Monat Laufzeit gerade einmal zehn Minuten geladen werden muss – und dann auch noch gut aussieht. Mindestens 99 US-Dollar mussten die Backer damals auf den Tisch legen, der Versand war eigentlich für September 2013 gedacht.

Und nun, mit knapp zwei Jahren Verzögerung, kommt das Ende mit Schrecken: Das Projekt ist gescheitert. In einem langen Kommentar erklären die Macher hinter der Uhr, was passiert ist. Kurz und knapp: Der Ausschuss der Produktion war viel zu hoch, die Erfahrung mit ultradünner Fertigung zu klein. Nicht einmal jede zweite produzierte CST-01 war funktionstüchtig, der Rest für die Tonne. Der Preis jeder einzelnen Uhr stieg damit um mehr als das Doppelte an.

Gespräche mit Partnern und potentiellen Investoren seien gescheitert, heißt es nun auf Kickstarter – und damit geht es in die Liquidation. Wie genau es nun weitergeht, wissen die Macher hinter dem Projekt noch nicht, aber sie zeigen mehrere Wege auf. Unter anderem überlegen sie eine öffentliche Versteigerung von Produktionsmaterialien, Maschinen und fertigen Produkten bei eBay. Die dadurch erzielten Einnahmen sollen dann unter den Kickstarter-Unterstützern aufgeteilt werden, um ihnen zumindet einen Teil des Geldes zu erstatten. Sie haben auch überlegt, alle Pläne und das nötige Know-How zur Fertigung der Uhr als Open Source der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Das Basteln der CST-01 soll im Hobbykeller aber nicht möglich sein, da für die Fertigung der dünnen Elektronik spezielle Maschinen nötig sind.

Unterm Strich bleibt nur die wertvolle Erkenntniss, dass man nicht allzu blauäugig an Kickstarter & Co. herantreten sollte – weder als Macher, noch als Käufer. Denn eine Versicherung der Kaufsumme bieten nur wenige Projekte an. Ich für meinen Teil werde weiterhin coole Produkte backen, wenn ich sie sehe – aber bislang nie mit wirklich großen Summen.

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