Galaxy Round? Erste Specs von Samsungs Biegehandy

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Samsung wird eigenen Aussagen zufolge noch diese Woche ein Smartphone mit flexiblem Display vorstellen. Jetzt (ernsthaft, erst jetzt?) sind die ersten Spezifikationen dazu in den Weiten des WWW aufgetaucht. Und einen Namen liefert die koreanische Webseite Asiae auch dazu: Galaxy Round. Das klingt so doof, dass ich mir schon jetzt wünsche, dass das Gerücht für die Tonne ist. Nachdem sich Samsung den Namen jedoch letzte Woche auch beim United States Patent and Trademark Office hat schützen lassen, sind die Hoffnungen gering.

Die übrigen Daten klingen aber besser. Laut AndroidSaS hat das Smartphone ein 4,7 Zoll großes Display mit 1280 × 720 Pixeln Auflösung. Außerdem gibt es einen Quad-Core-Prozessor, 2 GByte Arbeitsspeicher, Android 4.3 sowie eine 8-Megapixel-Kamera mit Dual-LED-Blitz. Den Namen bestätigt AndroidSaS beziehungsweise dessen Quelle allerdings nicht – hier steht lediglich die Aussage, das Smartphone werde sich in der Galaxy-Reihe einordnen.

Weder das Samsung- noch das ebenfalls anstehende LG-Smartphone mit flexiblem Display wird man übrigens zu einem Flieger falten können. Denn so biegsam die Bildschirme auch sein mögen, Akku, Mainboard & Co. dürften auf eine Kaltverformung allergisch reagieren. Der Vorteil der biegsamen Anzeigen liegt vielmehr darin, dass sie den Designern mehr Freiraum bei der Gestaltung ihrer Smartphones lassen. Außerdem brechen flexible Displays nicht, wenn man sie durch die Gegend wirft und sind damit für Outdoor-Smartphones prädestiniert. Allerdings ist das natürlich nur sinnvoll, wenn die Scheibe über dem Display ebenfalls aus einem bruchsicheren Material gefertigt ist.

Wie die Mobilegeeks mit Bezug auf Reuters berichten, soll das Display des Galaxy Round wohl an der rechten und linken Seite zum Nutzer hin gebogen sein – damit beschriebe es eine ähnliche Form wie die aktuellen gebogenen OLED-Fernseher. Bei dem angeblichen LG G Flex dagegen soll der Bildschirm einen Bogen von oben nach unten beschreiben und damit ein wenig an die Form eines Retro-Telefonhörers erinnern.

Auf den ersten Blick klingt die LG zugeschriebene Version ja irgendwie sinnvoller. Aber trotzdem: Wieso muss ein Smartphone-Bildschirm denn gebogen sein? Immerhin scheint sich ja keiner der beiden koreanischen Hersteller mit dem Modell Suppenschüssel angefreundet zu haben.

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