Fertige Oculus Rift soll Anfang 2016 im Handel erhältlich sein

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Das Konzept der Virtual-Reality-Brillen ist schon zig Jahre alt – und vielfach spektakulär gescheitert. Das sollte sich ändern, als der Entwickler Palmer Luckey Mitte 2012 die Oculus Rift vorstellte, und auf Kickstarter 2,5 Millionen Dollar einsammelt – für ein Developer Kit, wohlgemerkt.

Es folgten die nächsten Generationen Oculus Rift DK2, Crystal Cove und Crescent Bay. Und zwischendrin auch die Übernahme durch Facebook – für zwei Milliarden Dollar. Und nun hat der Hersteller Oculus VR auf seinem offiziellen Blog endlich einen Termin für den Marktstart des Serienmodells bekanntgegeben: Anfang 2016. Die Vorbestellungen sollen noch in diesem Jahr starten.

Interessant ist an dieser Stelle übrigens noch, dass Oculus nun erstmals davon spricht, dass die Brille aufgrund eines verbesserten Tracking-Systems auch für eine VR-Erfahrung „im Stehen“ geeignet sei. Zuvor war stets nur die Rede von „seated experiences“ – hier dürfte HTCs Vive nicht ganz unschuldig sein, die es dem Träger ja erlaubt, sich frei in einem bis zu 25 Quadratmeter großen (realen) Raum zu bewegen.

Einen Preis hat Oculus VR indes übrigens immer noch nicht genannt. In der Vergangenheit war jedoch wiederholt die Rede davon, dass sich die Brille im Bereich zwischen 200 und 400 Dollar bewegen werde, was auch den Kosten der diversen Entwicklerversionen entspricht. Man wolle hunderte Millionen wenn nicht Milliarden von Menschen in der Virtual Reality haben, so Oculus-Vize Mitchell.

Nach der Aussage von Mitchell auf der TechCrunch-Disrupt-Konferenz, demzufolge sich die Consumer-Rift im High-End-Bereich ansiedeln werde, dürften es allerdings eher 400 als 200 Dollar werden – wenn überhaupt. Die dort als „Low-End-VR“ titulierte und in Zusammenarbeit mit Samsung entwickelte Gear VR kostet nämlich bereits 200 Euro. Und man braucht zum Betrieb noch ein High-End-Smartphone.

Der Blogeintrag von Oculus VR endet übrigens mit den Worten: „E3 is just around the corner — this is only the beginning.“ Die Spielemesse findet vom 16. bis 18. Juni in Los Angeles statt, zudem verspricht der Hersteller, nächste Woche mehr technische Details zu der Brille zu verraten. Vielleicht gibt es dann auch Informationen zu dem ominösen Controller, den der Oculus VR mit seiner Brille mitliefern möchte.

Trotz aller Pionierarbeit auf eigentlich altem Grund wird Oculus übrigens nicht der erste Hersteller mit einem „modernen“ VR-Headset auf dem Markt sein. Die HTC Vive soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen – und dürfte insbesondere aufgrund der Kooperation mit Valve ein harter Konkurrent werden. Und auch Sonys Project Morpheus für die Playstation 4 soll im ersten Halbjahr 2016 durchstarten. Und nach ersten Erfahrungen mit den aktuellen Systemen muss ich sagen: Nach einem kollektiven Scheitern, wie es die VR-Technologie in den letzten Jahrzehnten immer wieder erlebte, sieht es dieses Mal nicht aus.

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