Fast 800 Euro! BlackBerry Priv mit Preis und Specs geleakt!

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Nach immer mehr Bildern und den ersten technischen Daten gibt es nun endlich auch ein Preisschild für den BlackBerry Priv: umgerechnet knapp 800 Euro!

Der Priv soll den kanadischen Karren namens BlackBerry aus dem Dreck ziehen. Und zugegeben, als ich die ersten Fotos von dem – ja! – Android-Smartphone gesehen habe, war ich sicher: Das wird was! Dass da ein Ultimatum für BlackBerrys Smartphone-Sparte aufgetaucht war, das gehörte für mich eher in die Schublade „medienwirksame Dramatik“.

Und jetzt? Jetzt hat der britische Online-Händler Carphone Warehouse das Smartphone inklusive detaillierter technischer Daten gelistet. Da gibt es beispielsweise ein 5,4 Zoll großes AMOLED-Display mit 2560 × 1440 Pixeln und 540 ppi, eine Snapdragon-808-CPU, 3 GByte RAM, 32 GByte Speicher, microSD-Slot, zwei Kameras mit 18 und 2 Megapixeln sowie einen 3410 mAh starken Akku. Das klingt richtig geil, auch wenn ich Marshmallow statt Android 5.1.1 lieber gesehen hätte.

Und dann gibt es da noch den Preis: Bei Carphone Warehouse lässt sich das Smartphone bereits für 579,99 britische Pfund vorbestellen – das entspricht umgerechnet 788 Euro. Die Auslieferung soll übrigens bereits am 6. November erfolgen.

Damit dürfte nun klar sein, wohin BlackBerry seine Smartphones forciert: in Richtung (Möchtegern-)Elite. Mit einem 800-Euro-Smartphone wird der kanadische Hersteller jedenfalls keine Masse machen – egal, ob nun BB10 oder Android darauf läuft. Masse schaffen in diesem Preisbereich aktuell nur Samsung mit ganz ganz vielen Marketing-Milliarden – und natürlich Apple.

Ob sich BlackBerry im Business-Bereich durchsetzen können wird, hängt nun davon ab, was der Hersteller in puncto Software zu bieten hat. Da gibt es nämlich noch eine mysteriöse App namens DTEK, die für eine ganz tolle Sicherheit sorgen soll. Was die vorinstallierte Anwendung nun tatsächlich auf dem Kasten hat, ist jedoch noch völlig unbekannt.

Aber wer weiß: Vielleicht trifft BlackBerry mit dem Priv und den noch näher zu erläuternden Sicherheitsfeatures in der Ära von Vorratsdatenspeicherung, NSA, Prism & Co. ja – nunja – den Nerv der Zeit. Und andere Hochsicherheitssmartphones wie das Blackphone 2 bewegen sich ja im gleichen Preisbereich. Was sagt Ihr?

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