Faraday Future: Elektroauto-Startup baut Milliarden-Fabrik

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Es kommt offenbar Bewegung ins Elektroauto-Business: Ein bislang weitgehend unbekanntes Unternehmen namens Faraday Future stampft in den USA eine eine Milliarde teure Autofabrik aus dem Boden – und will offenbar in naher Zukunft bis zu sieben Modelle anbieten.

Nach Nikola Tesla ist nun Michael Faraday als Namenspatron an der Reihe: Faraday Future hat angekündigt, in den USA für eine Milliarde eine Autofabrik zu bauen. Das war es dann aber auch schon so ziemlich mit den offiziellen Details: Es ist weder bekannt, wer die Geldgeber sind, noch wer überhaupt der Chef des Unternehmens ist.

Die Kasse scheint aber gut gefüllt zu sein: Eigenen Angaben zufolge hat Faraday Future bereits mehr als 400 Mitarbeiter. Der Firmen-Webseite zufolge finden sich darunter auch ehemalige Top-Manager vom designierten Konkurrenten Tesla Motors sowie ein Designer, der bei BMW an den Elektroautos i3 und i8 gewerkelt hat.

Wie Bloomberg nun herausgefunden hat, ist das mysteriöse Unternehmen aber nicht etwa eine Tarnkappe für Apples Auto-Entwicklung, sondern das Werk eines chinesischen Milliardärs: Jia Yueting hat beispielsweise das „China-Netflix“ LeTV gegründet.

Details zu dem Auto, das 2017 offiziell vorgestellt werden soll, gibt es bislang noch nicht. Allerdings sagte der Faraday-Future-Entwicklungschef Nick Sampson gegenüber Bloomberg, man habe aktuell insgesamt sieben verschiedene Modelle im Blick, die nach dem Start des ersten Autos schneller nachgeschoben würden als bei der Konkurrenz.

Interessant ist auch der Ansatz, mit dem Faraday Future finanziell erfolgreich sein möchte. Nicht nur die Verkäufe der Autos selbst sollen Geld in die Kasse spülen, sondern auch zusätzliche Services wie Internet-Dienste, Apps oder Unterhaltungsprogramme. „Wir betrachten es als ein Smartphone. Die Umsätze beginnen zu fließen, wenn man das Gerät in die Hand des Besitzers bekommen hat.“

Es ist also gut möglich, dass Faraday Future seine Elektroautos vergleichsweise verschleudern wird – und somit die breite Preis-Schlucht gegenüber konventionellen Autos schließt. Zum Vergleich: Apple-Nutzer haben 2013 beispielsweise 10 Milliarden Dollar im App-Store ausgegeben – und 150 Millionen iPhones sowie 71 Millionen iPads gekauft. Eine Querfinanzierung seiner iDevices hat Apple allerdings bestimmt nicht nötig.

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