Facebook Messenger bald mit Funktion zur Geldübermittlung?

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Facebook testet in seiner Messenger-App derzeit eine Funktion zur Geldübermittlung. Darauf deuten zumindest Screenshots hin, die der Stanford-Student und Entwickler Andrew Aude auf Twitter veröffentlicht hat. Demzufolge wird das Verschicken von Geld künftig so einfach möglich sein wie das Übermitteln von Fotos oder Videos. Voraussetzung soll lediglich sein, dass sowohl Absender als auch Empfänger Zahlungsinformationen in der App hinterlegt haben.

Ob es für den Nutzer mit Kosten verbunden sein wird, Geld zu versenden, darüber ist aktuell noch nichts bekannt. Dem extrahierten Code zufolge scheint die derzeit noch versteckte Bezahlfunktion zumindest aktuell aber nur Debit-Karten zu unterstützen. Ein Grund hierfür wäre, dass die Gebühren hier niedriger liegen sollen als etwa für Kreditkarten. Aude schätzt, dass jede Überweisung Facebook etwa 40 bis 50 US-Cent kostet. Nach einer möglicherweise kostenlosen Einführungsperiode sei eine Gebühr in Höhe von einem US-Dollar realistisch, so Aude weiter.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der ehemalige PayPal-Chef David Marcus seit Juni bei Facebook für den Messenger verantwortlich ist und – unabhängig von WhatsApp – ein Geschäftsmodell für die Chat-App entwickeln soll. Mit dem integrierten Überweisungsfeature sollte es die Chat-App zumindest auf jeden Fall schaffen, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Im Großen und Ganzen hat Facebook aber wohl nicht nur ein Interesse daran, dass sich die Nutzer gegenseitig Geld zuschieben. Der Internet-Gigant experimentiert auch damit , einen Buy-Button direkt in den Newsfeed zu implementieren, mit dem Nutzer Waren oder Medien-Inhalte kaufen können. Und je mehr Zahlungsinformationen die User hinterlegt haben, desto besser.

Bis wir mit Facebook Geld hin und herschieben, dürfte allerdings noch ein wenig Zeit vergehen. Zwar hat Mark Zuckerberg bereits im Juli gegenüber Analysten davon gesprochen, dass es künftig Überschneidungen zwischen Messenger und Bezahlmethoden geben werde. Allerdings sei noch viel Grundlagenarbeit zu tun, so zitiert das Wall Street Journal den Facebook-Chef weiter.

Quelle: TechCrunch (via )

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