Facebook kauft WhatsApp: Was verändert sich für den Nutzer?

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Das weltweit größte Soziale Netzwerk Facebook wird in Kürze den beliebten Instant Messenger WhatsApp für unvorstellbare 16 Milliarden US-Dollar kaufen, siehe Detailliertes im Artikel . Schon wieder wird ein Konkurrenzunternehmen aufgekauft, dessen Dienste die meisten von uns täglich nutzen. Etwas Ähnliches haben wir Mitte 2012 erlebt : Instagram, ein aufstrebendes und cooles Soziales Netzwerk für Bilder, wurde für $1 Milliarde erfolgreich übernommen. Alles was erfolgreich und gefährlich werden kann, wird in den Konzern integriert und synergiert.

WhatsApp hat aktuell eine weltweite Basis von mehr als 450 Millionen Nutzer. Allein mehr als 30 Millionen kommen aus der Bundesrepublik Deutschland, das sind 6,7 Prozent. Das ist aber nicht alles: Täglich kommen bis zu 1 Million Nutzer hinzu — von dieser Zuwachsrate können manche Anbieter nur träumen. WhatsApp-Nutzer versenden täglich mehr als 50 Milliarden Nachrichten. Im Vergleich zu der klassischen SMS, die global 21 Milliarden Mal pro Tag versendet wird, ist das immens.

Erst einmal bleibt alles sowie gewohnt. Das gleichnamige Unternehmen WhatsApp, Incorporated wird weiterhin unabhängig arbeiten, wie die Instagram, LLC. Auch der Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien verändert sich nicht. Produktpläne von WhatsApp bleiben erhalten und werden nach und nach umgesetzt. Facebook hat heruntergerechnet 35,55 US-Dollar für einen WhatsApp-Nutzer bezahlt. Was die Nutzung betrifft: Werbung ist nach wie vor ein Thema, das tabu ist, Spiele und andere Gimmicks waren und sind nicht geplant, die jährliche Gebühr bei knapp einem Euro bleibt erhalten. Egal ob man in China oder Deutschland ist: Der Dienst wird nicht beschränkt.

In erster Linie negativ und erschreckend. Sie fürchten um ihre Daten und sehen schon Facebook, wie es versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

„Hoffe das bleibt einzeln wie Instagram. Denn WhatsApp läuft so stabil und ist so gut programmiert, während die Facebook App der letzte Dreck ist.“ — sagt Tom auf BestBoyZ’ Facebookseite .

„absolut die schlechteste News seit Justin Biebers Geburt….“ — sagt Sino auf BestBoyZ’ Facebookseite .

Andere wiederum reagieren verständlicher: „[…] Allerdings ist im Computerzeitalter nix mehr privat, da muß sich jeder mit abfinden.“ — schreibt Frank ebenfalls auf der Facebookseite von uns.

Viele Nutzer befürchten nun das Ende vom Anfang und suchen bereits nach anderen Messengern.

Instant Messenger für Smartphones gibt es wie Sand am Meer. Jedoch kann nicht jeder Dienst eine hohe technologische Netzwerkexternalität aufweisen, wie beispielsweise WhatsApp oder Facebook Messenger.

  • BBM von BlackBerry: Dieser Messenger ist seit einigen Monaten für Apple iOS, Android OS sowie seit längerem BlackBerry OS verfügbar. Er ist kostenlos, bietet zahlreiche Funktionen an und die Nachrichten kommen per Push-Methode auf das Gerät an. Der Unterschied im Gegensatz zu WhatsApp: Ein Chatfreund muss manuell hinzugefügt werden. Das Matching-Verfahren mit dem Adressbuch wird nicht unterstützt. Herunterladen
  • iMessage von Apple: Ein Dienst, der manchmal verlässlich funktioniert und fast jede Funktion unterstützt. Das größte Problem: Es ist proprietär; außerhalb des Apple-Universums ist iMessage nicht verfügbar. Dafür arbeitet es mit Desktop, iPhone, iPad und iPod touch. Mehr Informationen
  • ChatON von Samsung Electronics: Dieser Messenger ist plattformübergreifend, wie WhatsApp auch. Der Dienst unterstützt nahezu alle Plattformen: Apple iOS, Android OS, BlackBerry OS, Microsoft Windows Mobile OS, Microsoft Windows Phone OS sowie Samsung bada OS. Die Nutzung ist kostenlos und auch auf dem Windows-Computer möglich. Herunterladen
  • Threema von der Kasper Systems GmbH ist ein Neueinsteiger und besonders sicherer Messenger. Er wird in der Schweiz entwickelt. „Threema verwendet modernste asymmetrische Kryptografie, um Nachrichten zwischen Sender und Empfänger, sowie die Kommunikation zwischen der App und den Servern, zu verschlüsseln.“ schreibt der Betreiber. Hier kann der Nutzer optional auch das Adressbuch-Matching einschalten. Herunterladen
  • Viber von Viber Media ist ebenfalls ein populärer und kostenfreier Messenger für alle Plattformen. Herunterladen

Das sind fünf gute Alternativen. Wie gesagt, es gibt noch weitere: Microsoft Skype, Tango, Telegram, Hangout von Google und WeChat — haben wir etwas vergessen?

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