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EU-Rat bestätigt Richtlinie für einheitliche Ladegeräte

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Gestern vor einem Monat hat das EU-Parlament eine Gesetzesvorlage beschlossen, dass ab 2017 in der Europäischen Union verkaufte Tablets und Smartphones ein einheitliches Ladegerät nutzen müssen. Und genau einen Monat später hat auch der EU-Rat die neue Richtlinie abgesegnet .

Bereits im Jahr 2009 hatten viele Hersteller eine Selbstverpflichtung zur Nutzung von Micro-USB zum Aufladen und zur Datenübertragung unterzeichnet. Ende vergangenen Jahres lief dieses Abkommen jedoch ohne Folgebeschluss aus. Auch wenn die von der EU verabschiedete Richtlinie noch keine technischen Spezifikationen enthält, wie dieses Universal-Ladegerät denn aussehen soll: Jetzt ist der nächste wichtige Schritt getan, ein Kabel-Chaos zu verhindern. Einheitliche Stecker sorgen nicht nur für höheren Komfort bei den Nutzern, sondern reduzieren die Menge an Elektroschrott – die EU spricht hier von 51.000 Tonnen jährlicher Ersparnis.

Während sich die breite Masse der Nutzer und Hersteller über den Beschluss freuen dürfte, schaut Apple wohl etwas sparsam. Schließlich stellt der Apfel-Konzern mit seinem Lightning-Anschluss derzeit die einzige große Ausnahme von der Micro-USB-Klitsche dar. Aber irgendeinen eleganten Trick wird man sich in Cupertino schon einfallen lassen, um der lästigen EU ein Schnippchen zu schlagen. Schließlich verdient man ja mehr Geld, als Intel, HP, Cisco und Google zusammen .

Quelle: (via )

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