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EU-Parlament mit härterem Kurs gegen Roaming-Gebühren

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Als sich die EU-Kommissarin Neelie Kroes im Sommer für die Abschaffung der Roaming-Gebühren stark gemacht hatte, war die Freude zunächst groß. Zumindest bei den Kunden – die Mobilfunkanbieter waren erwartungsgemäß nicht besonders glücklich über die Entscheidung, ab 2014 mit dem Abbau der Gebühren zu beginnen.

Auch die spanische EU-Abgeordnete Pilar del Castillo Vera ist mit den vereinbarten Maßnahmen nicht zufrieden. Dabei stellt sie sich aber nicht auf die Seite der Provider, sondern springt den Verbrauchern zur Seite.

Die EU-Komission hatte eine Doppelstrategie durchgesetzt. Diese sieht auf der einen Seite vor, dass die Mobilfunkanbieter ihren Kunden Tarife ohne die länderübergreifenden Vermittlungskosten anbieten. Im Gegenzug entfällt die Roaming-Regulierung. Auf der anderen Seite sollen Verbraucher im europäischen Ausland auch günstige Verträge mit kurzer Laufzeit abschließen können – und hier sieht del Castillo Vera das Hauptproblem. Diese Vereinbarung bietet den Providern nach wie vor zu viel Spielraum, die Kunden mit zusätzlichen Gebühren zu belasten. Das eigentliche Ziel ist also in Gefahr.

In einem Berichtsentwurf spricht sich del Castillo Vera daher für eine straffere gesetzliche Regelung aus, die die Abschaffung der Gebühren bis Mitte 2016 vorsieht. Die armen Mobilfunkunternehmen werden über diesen Vorstoß sicher nicht besonders glücklich sein.

Quelle: heise online

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