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EU gegen Freemium: Google wieselt, Apple tut unschuldig

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Freemium, das bedeutet: Die App selbst ist kostenlos, wer zusätzliche Funktionen freischalten oder schnellere Fortschritte in einem Spiel erzielen möchte, muss Geld auf den Tisch legen. Insbesondere Kinder und Jugendliche laufen hier schnell Gefahr, beträchtliche Summen zu verprassen. Genau davor soll eine neue „koordinierten Durchsetzungsmaßnahme “ der Europäische Kommission die Verbraucher schützen. Das Werk trägt den schmuckvollen Titel „In-App-Käufe: besserer Schutz der Nutzer von Online-Spielen dank des gemeinsamen Vorgehens von Europäischer Kommission und Mitgliedstaaten“

Konkret sieht diese Durchsetzungsmaßnahme unter anderem vor, dass es bei als kostenlos bezeichneten Spielen keine Irreführung der Verbraucher hinsichtlich tatsächlicher Kosten geben darf. Sprich: Apps mit In-App-Käufen dürfen im Store nicht als „Gratis“ bezeichnet werden.

Der Play Store hat hier bereits eingelenkt, wenngleich auf etwas eigensinnige Art und Weise. Kostenlose Apps mit In-App-Käufen bezeichnet Google zwar nicht mehr als „Gratis“, bei komplett kostenlosen Apps fehlt dieser Hinweis allerdings nun auch. Nur kostenpflichtige Apps sind nach wie vor mit dem Kaufpreis ausgezeichnet. Außerdem sind die Kategorien wie „Top kostenlos“ ersatzlos aus dem Store verschwunden. Rausgewieselt .

Bei Apple dagegen mahlen die Mühlen ein paar Gänge langsamer – und dafür gibt es Kritik von der EU-Kommission. Apple habe bislang „leider keine konkreten und umgehenden Lösungsvorschläge vorgelegt“, heißt es in der Pressemitteilung . Wie unsere Kollegen von heise online berichten, entgegnete Apple darauf, man habe bereits längst sichergestellt, dass Apps mit In-App-Käufen bereits längst als solche gekenntzeichnet seien. Den Vertretern der EU-Kommission sind die Hinweise aber offenbar nicht sichtbar genug.

Ob Freemium die Pest ist oder nicht, darüber haben auch Daniel und Fabi bereits fleißig diskutiert. Was dabei herausgekommen ist, seht Ihr in Folge 37 von unserem TechDuell .

Quellen: Europa.eu , heise online

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