TechStage | Tests, Ratgeber und Kaufberatungen zu Smartphones, Smart Home, Computer und Technik, die Spaß macht

Erstes Update für Apple Watch: Security, Komplikationen & Co.

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Android oder iPhone: Stimmt jetzt ab, welches Smartphone 2021 die besten Fotos schießt!

Retro-Konsolen für Unterwegs ab 20 Euro: Mobile Gaming zum Budget-Preis

Strom für draußen: Verlängerungskabel, Gartensteckdose oder Solar?

Licht, Alarm & Heizhandschuhe: Herbst-Gadgets für das Fahrrad

Seit knapp einem Monat ist die Apple Watch nun im Handel erhältlich – und da taucht bereits das erste größere Update am Horizont auf. Wie 9to5Mac berichtet, wird der Konzern aus Cupertino zeitnah das erste Update für Watch OS 1.0 vorstellen. Ein heißer Kandidat für eine offizielle Bekanntgabe dürfte die WWDC sein. Die Apple-Entwicklerkonferenz findet vom 8. bis 12. Juni in San Francisco statt.

9to5Mac berichtet mit Bezug auf eine in der Vergangenheit zuverlässige Quelle, dass die Apple Watch mit dem Update ein Feature namens „Find my Watch“ bekommen werde. Wie der Name schon ankündigt, soll der Nutzer damit in der Lage sein, seine Apple-Uhr zu finden – ich schätze mal, man kann die Watch dann etwa über den internen Lautsprecher losjaulen lassen oder auf einer Karte orten. Darüber hinaus ist es dem Bericht zufolge aber auch möglich, die Uhr zu sperren oder alle Daten zu löschen, sollte diese endgültig verloren oder gestohlen sein.

Ein Feature namens „Smart Leashing“ soll außerdem eine Art digitale Hundeleine zwischen Uhr und iPhone spannen. Entfernen sich die beiden Gadgets zu weit voneinander, gibt es einen Alarm. 9to5Mac merkt an dieser Stelle allerdings noch an, dass sowohl das „Find my Watch“- als auch das „Smart Leashing“-Feature eventuell auch erst in einer künftigen Watch-Generation zur Verfügung stehen könnten, da hier möglicherweise der Wireless-Chip im aktuellen Modell nicht den erforderlichen Funktionsumfang bietet.

Nie wieder nach der Fernbedienung suchen: Künftig soll diese nämlich einfach am Handgelenk kleben. Die Computeruhr soll in Zukunft stärker als Fernbedienung für das Home-Entertainment-System herhalten. Passend dazu wird für die anstehende WWDC auch eine neue Version des Apple TV erwartet. Einen Apple-Fernseher wird es dagegen wohl nicht geben. Wie das Wall Street Journal erst diese Woche berichtete , hat Apple seine Pläne für einen TV inzwischen komplett auf Eis gelegt.

Dafür will Apple angeblich auf der Entwicklerkonferenz aber auch – analog zu HealthKit und HomeKit – TVKit vorstellen. Damit soll es Developern künftig möglich sein, Third-Party-Apps für die Streaming-Box aus Cupertino zu entwickeln. Apple TV soll bereits im Juni auf den Markt kommen und eine tiefe Siri-Integration bieten.

Erwartet wird auch, dass es Apple auf der WWDC auch ankündigt, dass Entwickler künftig native Watch-Apps programmieren können. Eine entsprechende Möglichkeit hatte der Konzern bereits zuvor für dieses Jahr angekündigt.

Außerdem sollen Developer künftig auch Zugriff auf die sogenannten Komplikationen haben. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um kleine Widgets, die auf dem digitalen Ziffernblatt der Uhr eingeblendet werden können und beispielsweise über bislang getätige Schrittzahl, anstehende Kalendereinträge und Wecker oder den Akkustand informieren.

Als Beispiel wurde 9to5Mac gegenüber auch eine „twitter complication“ genannt, die in mehreren Darstellungen auf einer Test-Version von Watch OS läuft. Eine Mini-Darstellung zeigt hier dann etwa die Anzahl der ungelesenen Twitter-Erwähnungen an, eine größere Darstellung dann auch die jeweiligen Texte zu den Erwähnungen.

Wie 9to5Mac weiterhin erfahren haben will, könnte das Update neue Fitness-Features auf die Watch bringen. So könnte die Apple-Uhr künftig den Nutzer beispielsweise warnen, sollte sein Herz unregelmäßig schlagen. Ob wir dieses Feature jemals sehen werden, ist jedoch noch ungewiss – Bedenken bezüglich der Haftung sowie gesetzliche Regulierungen könnten Apple hier noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Außerdem berichtet 9to5Mac mit Bezug auf mehrere Tippgeber, dass Apple bereits eine Roadmap für die nächsten Watch-Modelle hat. So sollen es in naher Zukunft beispielsweise ein Blutdruck-Sensor sowie ein Schlaf-Tracker in die Smartwatch schaffen, wobei letzterer natürlich nur Sinn ergibt, wenn die Uhr Nachts nicht am Ladegerät hängen muss. Spätere Watch-Modelle werden dann dem Bericht zufolge etwa auch einen Blutzucker-Sensor haben.

Bereits vor der finalen Vorstellung der Apple Watch hatten Berichte die Runde gemacht , der Hersteller werde den Funktionsumfang bei den Sensoren zusammenstreichen, da diese die Anforderungen bei der Genauigkeit nicht erfüllen. Und so war es dann auch ein wenig enttäuschend, dass die Apple-Smartwatch hier unterm Strich auch nicht mehr zu bieten hat als die Konkurrenz – sondern eher weniger.

Welches Watch-Modell ist Euer Favorit? In der folgenden Fotostrecke könnt Ihr noch einmal durch die verschiedenen Ausführungen der Apple-Uhr blättern. Hier haben wir übrigens eine dazu passende Umfrage eingerichtet.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.