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Entkoppelt: Facebook trennt Messenger von App

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Seine optionale Messenger-App zum Chatten bietet Facebook bereits seit 2011 an, doch in Zukunft wird sie zur Pflicht. Noch in dieser Woche will das soziale Netzwerk die Chat-Funktion aus seiner Haupt-Anwendung für Android und iOS eliminieren. Wer dann vom Handy aus weiterhin FB-Nachrichten an seine Freunde schicken möchte, kommt um das zusätzliche Tool namens Facebook Messenger nicht mehr herum.

Ein Klick auf das Nachrichten-Symbol in der Facebook-Anwendung führt künftig also in die Messenger-App. Und dort wiederum gibt es dann eine Schaltfläche, die den Nutzer zurück in die Hauptanwendung leitet. Trotz dieser Hüpferei will Facebook herausgefunden haben, dass die Nutzer der dedizierten Messenger-Anwendung im Durchschnitt 20 Prozent schneller auf eingehende Nachrichten antworten als die Nutzer der normalen Facebook-Anwendung.

Außerdem soll der Messenger gegenüber der normalen Facebook-App ein paar Vorteile bieten, darunter Gruppen-Chats, einfacheres Versenden von Fotos und Videos sowie das Anlegen von Gruppen, mit denen man regelmäßig chatten oder Inhalte teilen möchte. Weiterhin soll es Facebook Messenger ermöglichen, auch Personen anzuschreiben, mit denen man auf Facebook noch gar nicht befreundet ist.

Als letztes Trostpflaster für den erzwungenen Umstieg zur Messenger-App hat Facebook noch eine VoiP-Funktion zu bieten. Wer im Urlaub beispielsweise einen WLAN-Zugang ergattert hat, soll dann nicht nur ganz blitzschnell 20 Prozent schneller alle seine Freunde mit vielen Nachrichten, Fotos und Videos neidisch machen, sondern auch kostenlos international telefonieren können.

Was meint Ihr: Geht Facebook damit einen richtigen Weg und verhindert effektiv, seine Haupt-App gnadenlos mit Features zu überladen? Oder nervt es Euch, dass Ihr jetzt eine weitere Anwendung von Zuckerberg auf dem Smartphone habt? In der Umfrage links könnt Ihr Eure Stimme abgeben.

Die App Facebook Messenger gibt es kostenlos im Google Play Store , bei Apple iTunes und im Windows Marketplace zum Download.

Quelle: TechCrunch (via )

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