Dubsmash 2: Android-Malware ruft Pornoseiten auf

Dubsmash 2: Android-Malware ruft Pornoseiten auf

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Digitalradio: DAB+ im Auto und zu Hause ab 25 Euro nachrüsten

Digitalradio: DAB+ im Auto und zu Hause ab 25 Euro nachrüsten

Mobile Monitore: Zweit- und Dritt-Display für unterwegs ab 100 Euro

Mobile Monitore: Zweit- und Dritt-Display für unterwegs ab 100 Euro

Sat-TV: Alles, was Sie über Satellitenschüsseln, LNBs, Receiver, Sat-IP & Co. wissen müssen

Digitalfernsehen per Satellit: Was man über Satellitenschüsseln, LNBs & Receiver wissen muss

Kaufberatung: Notfallhandys bis 20 Euro

Nokia, Doro & Co.: Handys zum Telefonieren & für den Notfall ab 12 Euro

Dubsmash ist eine App, die kurze Selfie-Videos mit Sounduntermalung verziert und veröffentlicht. Sie erfreut sich sowohl auf Android- als auch auf iOS-Geräten großer Beliebtheit. Dies haben sich die Entwickler einer Malware zunutze gemacht, die im Hintergrund unbemerkt Pornoseiten aufruft. Sie veröffentlichten ihre Applikation unter dem Namen „Dubsmash 2“. So weit, so schlecht – und nichts wirklich Neues. Das Besondere an dieser App: Sie hat es in den Google Play Store geschafft und so eine sechsstellige Downloadzahl erreicht.

Die Entdecker des Schädlings – das Sicherheitsunternehmen Avast – vermuten, dass die Entwickler durch den im Hintergrund stattfindenden Aufruf von nicht jugendfreien Websites Smartphones Einnahmen durch die Klicks erzielen. Seinen Dienst nimmt Dubsmash 2 bei aktiver Internetverbindung automatisch durch Nutzung der Android-BroadcastReceiver-Komponente auf – vorausgesetzt, der Nutzer hat die nach Installation als „Settings IS“ (mit der echten Settings-App ähnelndem Icon) im App Drawer auftauchende Malware nicht schon versehentlich selbst gestartet.

Nach Meldung der Malware seitens Avast hat Google sie aus dem Play Store entfernt, allerdings wurde sie bis zu diesem Zeitpunkt schon zwischen 100.000 und 500.000 mal heruntergeladen. Wer sie installiert hat, muss zur Deinstallation nicht nach Dubsmash 2, sondern nach Settings IS in der Liste der installierten Programme suchen. Avast zufolge richtet die Malware zwar keinen größeren Schaden an, zeigt allerdings, dass Googles Sicherheitsmechanismen bezüglich Schadsoftware im Play Store nicht unfehlbar sind.

Quelle: Avast (via )

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.